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 Betreff des Beitrags: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Mi Jan 25, 2012 1:49 
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Dr. Chin
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Nachdem ich mich lange zurück gehalten habe, meine bzw. Cändys Krankengeschichte zu posten, habe ich mich heute dazu entschlossen euch davon zu erzählen.

Am Freitag abend, 9. Dezember hatten Cändy und Sniggers wie immer Auslauf. Nachdem ich den Raum für wenige Minuten verließ und wiederkam, sah ich das Cändy sich das Beinchen in der Absperrung eingeklemmt hatte.
Ich wurde total panisch und befreite sie sofort. Sie war auch sehr panisch und sprang mir aus der hand und hoppelte herum. Da sah ich schon: das bein stand komisch ab und die Haut war leicht abgeschürft!!!

Also packte ich Cändy und Sniggers direkt ein und rief in der Tk hier an und wollte Bescheid geben, dass ich jetzt vorbeikomme. Die Antwort war etwas ernüchternd -.- Sie nehmen mich nicht an, nur im absoluten Notfall, denn sie haben Weihnachtsfeier.
Hallooo??? Mein chinchilla hat sich das bein geklemmt..das is ein absoluter Notfall..zumindest für mich!!! Ich schilderte den Fall und wurde an die nächstgelegene TK (15min von mir) verwiesen, aber prinzipiell fand die Tä am Telefon den Fall jetzt nicht sooo dramatisch.

Also rief ich in der anderen TK an. Der Ta war auch nicht so begeistert, dass ich nun um 23uhr mit nem Chinchilla vorbeikomme und eigentlich kann sowas ja auch nicht soo dramatisch sein. Da ich aber darauf drängte, dass er sich Cändy anschaut durften wir dann doch kommen.

Er schaute sich Cändy an und meinte, dass es nur abgeschürft sei und sie ihr beinchen nur kurzweilig schief gehalten hatte weils überstreckt wurde. Bepanthen würde vollkommen reichen zur Behandlung der abschürfung und falls das Bein anschwellen sollte, sollte ich dies mit einem kalten waschlappen kühlen.

Nun ja, ich glaubte ihn, denn schließlich hatte ich ja den Klinikleiter, Facharzt für Kleintiere und Chirurgie vor mir. Er wird schon wissen was er tut.
Hätte ich das damals nur gewusst, was das alles nach sich zieht....

Das Wochenende war furchtbar. Cändy hatte sichtbare schmerzen und das beinchen wurde dick. Ich rief den TA am Samstag und Sonntag an und er sagte immer, ich solle kühlen. Schmerzmittel wäre nicht so gut, weil sie das beinchen ja auch auf natürliche weise schonen soll. (ja inzwischen weiß ich, wie naiv ich war...)

Weil ich Montag einfach kein gutes Gefühl hatte, ging ich dann zu meiner TÄ. Und dann kam der Schock!!!!! Cändys Bein war so stark gequetscht, dass eine wichtige Hauptartherie abgedrückt wurde, die Lymphbahnen abgequetscht wurden und die Nervenbahnen ebenfalls gequetscht wurden. Das Beinchen wurde nur noch durch die inneren Nerven-/blut- und Lymphbahnen versorgt. Durch das schmieren mit Bepanthen hatte sich das Bein oberflächlich auch noch entzündet. Das Bein war aber nicht dick, weil es normal geschwollen war, NEIN!!! durch die gequetschte Lymphbahn hatte sich im Fuß Lymphwasser gesammelt.
Die Tä sagte mir, dass es nicht gut um das Beinchen steht, weil einfach durch das WE viel Zeit verloren wurde, aber da Cändy noch Gefühl im Fuß hatte und das Bein noch bewegen konnte, wollten wir kämpfen solange wie sie mitmacht und nicht mehr leidet als nötig.

Es folgten unendlich Behandlungen mit Lymphdrainage, Lasertherapie, Fußbäder, Jodäther usw usw usw in Kombination mit Schmerzmittel, Antibiotikum, Benebac, Traumeel und Vitaminen. Cändy machte gut mit und mit Schmerzmittelgabe, ging es ihr auch gut. Nur der Verband störte sie.

Nach 3 Wochen fing der Körper an, die Quetschstellen abzustoßen und neues Gewebe zu bilden. Es war ein gutes Zeichen und ein echter Hoffnungsschimmer. Jetzt musste nur noch das "tote Gewebe" abfallen.

Dies geschah auch eine Woche später. Voller Spannung löste die Tä vorsichtig das restliche tote Gewebe ab. Denn wenn das Gewebe darunter blutet, lebt es... stinkt das Gewebe darunter, wäre das Bein verloren. Aber, das Gewebe lebte, nur eine Sehne war irreparabel zerstört. Aber damit würde sie klarkommen.
Cändy bekam dann Wundgaze auf die Wunde und wieder einen Verband und Lasertherapie damit das Gewebe über das Wochenende über die offene Wunde wächst.

Am darauffolgenden Montag waren wir dann wieder beim Tierarzt und ein Wunder, man konnte sehen, dass die Wunde zuwuchs.
Jetzt dachte ich, wird alles gut.

Jedoch falsch gedacht, als wir am Donnerstag wieder zur Kontrolle waren, war der Fuß mit mal kalt, weiß und sie zeigte keinerlei reaktionen. Der fuß hing einfach nur schlapp runter. Wir verstanden die Welt nicht mehr. Am Mittwoch Abend beim verbandwechsel war noch alles gut und nun? Alles umsonst?

Die Tierärztin stellte fest, dass das Bein abgestorben war :( Wie bei einem Diabetiker abgestorben. Es blieb uns keine Wahl, das Bein musste amputiert werden. Es folgten viele Tränen, Verzweiflung und die Frage nach dem Warum????

Am Tag darauf war dann der Tag der Op (Freitag der 13.!!!). Ich hatte furchtbare Angst um meine kleine, denn schließlich hatte sie durch den Stress ja auch abgenommen. Aber sie überstand die OP gut. Die tierärztin sagte uns nach der Op, dass Cändys Knochen schon ganz splitterig war, was ein eindeutiges Zeichen für eine Unterversorgung war. Warum der Fuß aber erst nach 5 Wochen abgestorben konnten wir uns trotzdem nicht erklären.

Wir machten uns wahnsinnige Sorgen als wir sie abholten. Sie sah soooo fertig aus. Also wurde eine Nachtschicht eingelegt mit Zufüttern, Wärmekissen usw.

Am Samstag gings ihr auch nicht wirklich gut, an der Narkose hatte sie echt zu knabbern. Natürlich war sie auch genau Samstag läufig, und rief immer Sniggers, der aber in einem anderen Käfig neben ihr einquartiert war xD
Am Sonntag ging es ihr dann schon wesentlich besser.
Montag bei der Nahtkontrolle war die Tä sehr zufrieden. Ich erzählte ihr, das Cändy schon relativ fit ist und durch den hasenkäfig hoppelt wie neugeboren.
Wir sollten dann versuchen, die Schmerzmittelgabe herauszuzögern oder ganz wegzulassen, wenn es ihr so gut geht.
Am dienstag waren wir dann wieder da um nochmal die Naht zu kontrollieren. Wäre zwar nicht nötig gewesen, aber ich war einfach übervorsichtig, nachdem sie schon ein Bein verloren hatte.
Da die Haut schon zugewachsen war, durfte sie dann nach 3 Wochen auch endlich baden mit einem Sandsicheren Verband. Man war sie glücklich darüber!!!

Vorgestern wurden die Fäden gezogen, nachdem Cändy sich am Sonntag schon 4 Fäden samt Schorf gezogen hatte und die 10 Tage sowieso um waren. Nun muss sie noch bis Ende der Woche ein Klammerpflaster an der selbstgezogenen Stelle tragen und hat noch 3 Wochen Hasenkäfigarrest bis der Knochen ganz verheilt ist und dann darf sie ihr Leben auf drei Beinen in ihrer Chinchillavilla wieder genießen.


So, das war unsere Geschichte. Sie bietet viel Stoff für Vorwürfe mir gegenüber, diese braucht ihr mir nicht zu machen, ich weiß selbst, dass da viel schief gelaufen ist. Aber ich habe alles versucht um die Fehler wieder gut zu machen. Ich wollte sie Euch auch nur erzählen, damit ihr wisst, was wir die letzten Wochen durchgemacht haben.

Liebe Grüße
Kirschbluete

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"Man kann nichts in die Tiere
hineinprügeln, aber man kann manches
aus ihnen herausstreicheln."
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Mi Jan 25, 2012 11:45 
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Master of Chins
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Hallo Kirschblüte,
was für eine traurige Geschichte...ich hatte ein paar Tränchen im Auge.
Dir macht hier sicher keiner Vorwürfe, du hast sofort gehandelt und bist zur TK - DORT kann ich mich allerdings nicht zurückhalten, das dortige Verhalten ist einfach verantwortungslos!!
Das spiegelt mal wieder die Haltung einiger TK immer noch ggü. Kleinsäugern und Nagern wieder, leider! Wärest du mit einem Hund gekommen, hätten sie eher Zeit gehabt denke ich!

Es tut mir leid, dass deine Kleine ihr Beinchen verloren hat, aber sie schient eine tapfere Kämpferin zu sein, wie du schreibst. Und mit den 3 Beinen schient sie ja zurecht zu kommen...

Ich hab aber mal noch eine andere frage: Wurde Sniggers inzwischen kastriert (vllt. hab ich mal was überlesen?) - denn wenn die 2 so zusammen sitzen, könnte sie ja noch trächtig werden und diese Belastung würde ich ihr mit dem Handicap nicht mehr zumuten wollen!

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LG, Puschelratte
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Mi Jan 25, 2012 13:33 
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Dr. Chin
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Puschelratte hat geschrieben:
Ich hab aber mal noch eine andere frage: Wurde Sniggers inzwischen kastriert (vllt. hab ich mal was überlesen?) - denn wenn die 2 so zusammen sitzen, könnte sie ja noch trächtig werden und diese Belastung würde ich ihr mit dem Handicap nicht mehr zumuten wollen!


Ja, Sniggers ist seit August kastriert. Also da kann nix mehr passieren, außer das sie ihn immer anmacht wenn sie hitzig ist :D

Sie ist eine wahnsinnige Kämpferin. Und genau deshalb tut es mir so weh, dass sie so lange umsonst kämpfen musste. Aber ich denke inzwischen war es einfach die richtige entscheidung. Ihr gehts sooo gut. So fröhlich war sie seit dem Unfall nicht mehr. Wenn sie hoppelt dann ist es so, als wenn ihr das Beinchen gar nicht fehlt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Mi Jan 25, 2012 15:33 
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Diplom Chin
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Hallo Kirschbluete!
Eure Geschichte ist in der Tat sehr traurig und bietet viel Stoff für Vorwürfe - ABER GANZ SICHER NICHT GEGEN DICH!!!! Wenn du Tiermedizin studiert hättest mit Spezialisierung auf Chinchillas sähe das möglicherweise anders aus, also solltest du dir jetzt keine absolut unnötigen und vor allem falsche Vorwürfe machen! Natürlich ist es nicht schön, dass so viel schief gelaufen ist und deine Kleine dadurch ihr Bein verloren hat, mir fällt aber nichts ein, womit du dies hättest verhindern können! Ich denke, egal wie sehr man aufpasst kann es immer mal passieren, dass sich ein Chin verletzt und deshalb musst du dir meines Erachtens auch keinen Vorwurf machen, dass du die Chins ein paar Minuten aus den Augen gelassen hast (so, wie du schreibst kann ich mir absolut nicht vorstellen, dass du irgendwie fahrlässig oder nachlässig gegenüber deinen Chins bist)! Du hast alles, was möglich ist, gemacht, um die Heilung zu fördern und die Fehler anderer wieder auszubügeln! Quäl dich also nicht weiter mit falschen Selbstvorwürfen!

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Liebe Grüße
Tanja mit den Wollnasen Kasi und Lotte


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Mi Jan 25, 2012 15:53 
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Dr. Chin
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wochenendpunk74 hat geschrieben:
Hallo Kirschbluete!
Eure Geschichte ist in der Tat sehr traurig und bietet viel Stoff für Vorwürfe - ABER GANZ SICHER NICHT GEGEN DICH!!!!

das ist leider leichter gesagt als getan... ich mache mir noch immer vorwürfe, weil der Auslauf ja scheinbar dann nicht wirklich chinsicher war. dabei haben wir alles genau geprüft und geguckt. aber scheinbar nicht gut genug. Ich fühle mich so schuldig, dass die kleine wegen meiner unachtsamkeit leiden musste und nun nur noch 3 beine hat. Mich beruhigt es nur, dass sie gut damit klar kommt. Aber die Vorwürfe bleiben trotzdem.

Dem TA gegenüber mache ich natürlich auch Vorwürfe. Wir wollten uns direkt am Montag bei ihm beschweren, aber nachdem ich mein Anliegen der Sprechstundenhilfe vorgetragen hatte, war er plötzlich nicht mehr zu sprechen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Mi Jan 25, 2012 16:25 
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Diplom Chin
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Wohnort: NRW, Kreis Kleve
Zitat:
Dem TA gegenüber mache ich natürlich auch Vorwürfe. Wir wollten uns direkt am Montag bei ihm beschweren, aber nachdem ich mein Anliegen der Sprechstundenhilfe vorgetragen hatte, war er plötzlich nicht mehr zu sprechen.

Welche Überraschung...!
Hm, an deiner Stelle würde ich mir zwar auch Vorwürfe machen (ist irgendwo klar, auch wenn es unvernünftig ist), aber mehr, als nach bestem Wissen und Gewissen zu überprüfen, ob etwas chinsicher ist kann niemand - und das hast du gemacht!
Ich drücke dir die Daumen, dass nicht noch weitere Komplikationen auftreten und wünsche dir, dass du selbst bald aufhören kannst, dich mit Vorwürfen zu quälen (auch wenn das leicht gesagt bzw. geschrieben ist)! Freu mich, dass deine Kleine offenbar gut mit der Situation zurecht kommt!

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Liebe Grüße
Tanja mit den Wollnasen Kasi und Lotte


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Mi Jan 25, 2012 19:49 
Hallo,

mach dir keine Vorwürfe, es kann jederzeit einem Chin so etwas passieren. Ob es sich nun das Beinchen in der Absperrung einklemmt, es mit dem Zeh am Gitter hängen bleibt, von einer Leiter fällt oder was auch immer. Chins sind neugierig und immer in Bewegung. Schau mal, ich hatte seit Jahren im Auslaufgebiet eine Leiter stehen und die Jungs spielten immer damit. Sie kannten die Leiter und nie fiel eines runter. Vor einigen Monaten muss Schnappi irgendwie ausgerutscht sein oder verlor das Gleichgewicht, fiel runter und brach sich das Bein. Zum Glück konnte ihm durch eine OP geholfen werden, aber es hätte auch böse ausgehen können und die Amputation drohte. Zippo muss irgendwann mit einem Zeh im Gitter hängen geblieben sein und er musste amputiert werden. Ein Chin kann auch von einem Brett fallen und sich etwas brechen, auch wenn dieses nicht so hoch ist. Klar macht man sich anfangs immer Vorwürfe, wenn man aber länger darüber nachdenkt, dann kommt man zu dem Schluss, dass man es hätte nicht verhindern können. Ich dachte mir damals auch, warum ich denn diese Leute anschleppte (obwohl sie die seit Jahren kannten)? Warum ließ ich meinen Mann aufpassen und schlief auf dem Sofa ein? Hätte ich es verhindern können? Sicher nicht! Wüsste man zuvor, dass sowas passieren wird, dann würde man sicher nicht den Raum verlassen oder auf dem Sofa einschlafen.

Ich bin mal wieder schockiert darüber, wie manche Tierärzte sich verhalten. :(

Liebe Grüße

Nicole


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Mi Jan 25, 2012 19:56 
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Studi Chin
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Beiträge: 83
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Drück die Daumen das alles weiterhin gut abheilt.
Alles absichern ist manchmal schwierig, da man gar nicht daran denkt, dass sich ein Chin sich genau daran zu schaffen machen könnte bzw. da überhaupt ran kommt. So das sich einige Schwächen in der Sicherung des Auslaufgeländes erst bei der Nutzung durch die Chinchs zeigt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Fr Jan 27, 2012 19:17 
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Dr. Chin
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Hallo,
ich berichte nochmal kurz. GEstern haben wir Cändys Klammerpflaster entfernt. Die Haut ist gut zugewachsen, allerdings sind an der einen Stelle nur die Wundränder zugewachsen und nicht zusammen gewachsen, sodass sie da jetzt ein kleines "hautloch" hat.
Wir haben da jetzt nochmal klammerpflaster drauf gemacht. Vielleicht wächst es ja doch noch zusammen, und wenn nicht, naja die Narbe selbst ist ja schon zu. Wäre eigentlich nur ein schönheitsfehler ;)

Ansonsten gehts Cändy echt gut. Sie ist zwar mega gefrustet, weil sie immer noch in dem blöden Kaninchenkäfig hocken muss und viel lieber Klettern und springen würde. Ich hoffe die Wochen gehen jetzt schnell um, damit sie wieder ganz glücklich ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: So Jan 29, 2012 20:18 
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Dr. Chin
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Nachdem Cändy sich gestern das Klammerpflaster 3x abgerissen hat und ich das gefühl hatte, dass nicht das Pflaster sie stört sondern irgendwas anderes, habe ich mir die Narbe mal genauer angesehen und TADAAAA... Es ist noch ein kleiner Faden drin :-/ Kein Wunder das sie das stört. Juckt bestimmt oder kratzt.
Aber den faden konnte man vorher nicht sehen weil da schorf drüber war.
Also gehts morgen wieder zum TA zum Faden ziehen. Was freu ich mich :/

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Mo Jan 30, 2012 16:03 
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Dr. Chin

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du arme :( eine total traurige geschichte!
du brauchst dir keine vorwürfe machen, du hast dein bestes gemacht!

ich freu mich, dass es der kleinen maus besser geht, tiere sind bei solchen sachen viel härter im nehmen als menschen. die kleine ist ne richtige kämpferin :)

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Es grüßen: Thor, Hugin, Munin - die Wikinger-Chins :D

Odin - du warst der tapferste Chin! leider war unsere Zeit zu kurz, doch du bleibst im meinem Herzen!
Loki - unsere Zeit war zu kurz, du warst so tapfer - gehe nach Walhallah, wo Odin wartet


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Mo Jan 30, 2012 22:43 
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Dr. Chin
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Registriert: Do Mai 19, 2011 18:59
Beiträge: 328
Danke....

ja, sie ist wirklich eine kämpferin, nur langsam hat sie echt kein bock mehr. Wenn alles überstanden ist fangen wir mit dem vertrauen aufbauen wieder bei 0 an. Obwohl ich manchmal denke, dass sie genau weiß, dass ich sie nur "ärger" um ihr zu helfen.

Wir waren heut wieder beim TA. Der faden wurde nicht gezogen, weil der selbstauflösend ist und irgendwann einfach abfällt. Sie hat jetzt Globuli für ein paar tage bekommen, die die heilung des knochens fördern sollen. Die mag sie auch ganz gerne :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Di Jan 31, 2012 17:53 
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Dr. Chin

Registriert: Di Dez 06, 2011 16:36
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das sind ja tolle news :)

bissi bestechung hilft sicher :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ich zu einem Dreibeinigen Chinchilla kam....
BeitragVerfasst: Di Feb 07, 2012 22:56 
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Dr. Chin
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Registriert: Do Mai 19, 2011 18:59
Beiträge: 328
So, meine Herrschaften sind gestern Abend in ihren 3bein gerechten Käfig umgezogen und haben heute kurz den auslauf getestet....

Man glaubt es kaum, aber cändy hoppelt, als hätte sie nie diese Op gehabt. Gestern ist sie vor freude durch den käfig gepopcornt und kam gar nicht zur ruhe weil sie all ihre lieblingsplätze mal probeliegen musste :D

ich würde sagen HAPPY END :)

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