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 Betreff des Beitrags: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Mi Aug 10, 2016 18:33 
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Prof. Chin

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Aloha

Ich wollte mal fragen, ob hier jemand im Forum schon mal ein Chin mit Neurologie bzw. Bewegungsstörungen und Gleichgewichtsproblemen hatte.

Mein 17jähriger Silvester ist seit gut einem Jahr mit Giardien "gesegnet" und hatte so sein Tun damit. Letzten November hat er innert 3 Wochen 50 Gramm verloren und war ziemlich wackelig auf den Pfoten, hat aber durch Gaben von Spatrix, BeneBac und Päppeln wieder das alte Gewicht erreicht.
Jetzt das gleiche, mit der gleichen Behandlung nach Absprache mit meiner Tierärztin.
Das Gewicht hab ich mittlerweile halbwegs im Griff (gestern 462 Gramm bei einem Maximum von 512 Gramm am Jahresanfang, Minimum 445 Gramm).
Aber der Lütte hat Gleichgewichtsprobleme, das linke Hinterbein scheint schwächer als das rechte. Er verliert manchmal das Gleichgewicht, wenn er an einer Brettkante Männchen macht.
Von beweglichen Untergründen (mein Arm) rutscht er ab, da kann er sich zumindest beim Männchenmachen nicht halten.
Er kann schlecht springen, nur kurze Hüpfer machen.
Er reckt den Kopf hoch, wenn ich meinen Finger in die Nähe seiner Nase halte, und schnuppert nur verzögert oder gar nicht daran.
Er futtert und köddelt, ist eigentlich munter und aufgeweckt, aber die Bewegungen sehen eher unrund aus. Und er ermüdet schnell, so 10-15 Minuten Auslauf reichen ihm.

Lichtreflex in beiden Pupillen leicht verzögert (Beginn von Grauem Star oder so, die Linsen trüben langsam ein), aber keine Seitendifferenz.
Keine Schmerzlaute oder den Anschein von Schmerz.
Keine "Beulen" irgendwo, keine Anzeichen von Brüchen, Verletzungen etc. (die Unsicherheit trat nicht plötzlich auf, sondern hat sich innert ca. 1 Woche entwickelt), keine für mich sicht- oder tastbaren Asymetrien.
Er hatte Anfangs echt Probleme, im Hasenkäfig (das Original ist bis 1,70m hoch, das war mir zu heikel) auf dem Boden mit ca. 3cm Einstreu klar zu kommen. Harte, unbewegliche Untergründe gefallen ihm besser.

Meine Tierärztin weiß keinen wirklichen Rat, ich hab sowas noch nie gesehen.
Den Weg zur Tierklinik (fast 1 Stunde) mochte ich in den letzten Tagen nicht wagen, da er schnell erschöpft ist und ich Sorge hatte, dass die Fahrt ihn zu sehr stresst.

Hat jemand eine Ahnung, einen Verdacht, sowas schon mal erlebt?

Bin für jeden Tipp dankbar!

Grüße aus Löhne

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Grüße von Konrad (18), Oskar (7), Stöpsel (6), Paulinchen (7), Frodo (10), Gizmo (3), Manni (3), Luna (7) und Bonny (?).
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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Mi Aug 10, 2016 20:55 
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Abitur Chin

Registriert: Di Jun 21, 2016 10:20
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Hallihallo

Ohjee das tut mir leid... man leidet ja auch immer mit, mit den Tierchen.
Ich habe eine Kollegin gefragt was das sein könnte, sie hat eine Kaninchenzucht (ich weiss ist nicht das selbe...) sie meinte, dass sie das schoneinmal erlebt hat bei einem von ihren Ninchens. Es wäre ein Schlaganfall gewesen. Der kleine Hoppler konnte zwar nicht mehr gesund werden aber er lernte mit der Zeit damit zu leben und die Bewegung wurden wieder etwas fliessender.

Vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer...

Liebe Grüsse Carmen und Vierbeiner

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Liebe Grüsse aus der Schweiz von Carmen & Vierbeiner ♡


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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Mi Aug 10, 2016 22:36 
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Prof. Chin

Registriert: So Nov 18, 2012 19:47
Beiträge: 961
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Hallo Carmen

Und danke für die Antwort!

Befürchtet hab ich das auch, aber kann man bei Chins im Prinzip kaum richtig feststellen.
Was noch sein könnte wäre Verschleiß in der Wirbelsäule, da könnte man mit einem Röntgenbild vielleicht was sehen...
Oder Hirntumor :|

Wie gesagt, er futtert und ist soweit okay.
Mal sehen, wie die nächsten Tage werden...


Danke und liebe Grüße aus Löhne

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Mi Aug 10, 2016 22:59 
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Abitur Chin

Registriert: Di Jun 21, 2016 10:20
Beiträge: 81
Wohnort: Schweiz
Ich bin einmal so dreist und erlaube mir die Diagnose anzuzweifeln. Ein Hirntumor bemerkt man meistens schon vorher, denn so wie du schreibst beobachtest du deine Chinchillas ja ziemlich gut. Ich gehe einmal davon aus, dass sich zuvor schon Anzeichen bemerkbar gemacht hätten. Wenn dies nicht der Fall war hätte der Tumor innert kürzester Zeit wachsen müssen, was dem Tierchen bestimmt Schmerzen oder zumindest Unwohlsein verursacht hätten. Dies hätte er wahrscheinlich dann auch Angezeigt.

Verschleiss der Wirbelsäule mag ich auch etwas zu bezweifeln denn auch das geht in den wenigsten Fällen ohne Schmerzen einher.

Ich bin immer noch optimistisch und tippe auf ein "Schlägli"... aber alle Daumen, Pfoten und Pfötchen sind gedrückt..

Carmen und Vierbeiner

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Do Aug 11, 2016 6:41 
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Dr. Chin
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Beiträge: 310
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Leider kann das vieles sein und ohne entsprechende Untersuchungen schwer zu diagnostizieren.

Auf jeden Fall denke ich dass die Giardien nur Begleiterscheinungen sind. Wahrscheinlich liegt das Hauptproblem woanders und durch den schlechten Gesundheitszustand brechen die Giardien aus.

Gibt es denn noch andere Symptome? (z.B. vermehrtes Trinken, Fressunlust etc.?)

Schwächeanfälle / Gleichgewichtsstörungen würde z.B. für eine Herzerkrankung sprechen aber z.B. auch für Diabetes (hier trüben sich auch die Linsen ein).

Liebe Grüße
Nadine

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Sa Aug 13, 2016 0:20 
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Prof. Chin

Registriert: So Nov 18, 2012 19:47
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Hallöle

Was ich jetzt beobachte, ist eine Schwäche im linken Hinterbein.
Silvester kann auf festem Boden und gradeaus ganz gut wetzen, aber in Linkskurven fliegt er aus der Bahn bzw. kippt nach links ab. Rechtskurven gehen besser.
Der Sitz ist leicht asymetrisch in den Hinterbeinen, da ist das linke etwas weiter nach außen/ vorne gestellt, und das Becken ist auf dieser Seite etwas tiefer.
Ich hab gestern noch mal vorsichtig getastet und bewegt, da ist zwar Kraft im Bein, aber deutlich weniger als rechts. Er nimmt aber Gewicht auf, da kann also eigentlich nix gebrochen sein.
Bein ist auch nicht wärmer oder kälter oder dicker als das andere.

An Diabetes hab ich wegen der Augentrübung auch schon gedacht, aber trinken Chinchillas mit Diabetes nicht unheimlich viel?

Die ursprüngliche 4er-Gruppe hat einen Trinknapf, der täglich frisch befüllt wird, und mit der Zeit kriegt man ja so raus, welche Mengen normal sind. Das war in den letzten Wochen (Monaten) nicht mehr als zuvor.
Jetzt, wo er alleine sitzt, finde ich die Trinkmenge auch nicht auffällig.
Die Urinflecken sehen aus wie immer, riechen auch wie immer.

Kann man Diabetes beim Chinchilla eigentlich behandeln, außer vielleicht mit stets gleichem Futter?

Fressen tut er nicht normal, da ist er schon wählerisch, aber scheinbar genug (hält sein Gewicht) und hat normale Köddel.

Mein Plan momentan ist, bis Montag zu warten. Sollte Silvester soweit stabil bleiben, werde ich zur Tierklinik fahren und mal sehen, was die Fachfrau für Exoten dort meint.

Wenn es eine Art Schlaganfall war, kann man da wahrscheinlich auch nix machen, außer zu hoffen, dass die Kraft ein bisschen wiederkommt...

Danke für die Antworten und liebe Grüße aus Löhne!

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Sa Aug 13, 2016 10:26 
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Abitur Chin

Registriert: Di Jun 21, 2016 10:20
Beiträge: 81
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Würde mich auch interessieren was die Exotenfrau so meint. Könntest uns ja erzählen wie es weitergeht... :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Mo Aug 15, 2016 22:48 
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Prof. Chin

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Beiträge: 961
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Hi

So, heute war Tierarzt, und die wahrscheinlichen Diagnosen sind ziemlich ernüchternd:
Wir haben die "Auswahl" zwischen Hirntumor, Entzündung im Gehirn und Schlaganfall.

Feststellen kann man das nicht wirklich, bzw. könnte man für viel Geld ein MRT machen lassen, aber behandeln lässt sich nichts davon.
Wenn es ein Tumor ist, wird es schnell zuende gehen :(
Wenn es eine Entzündung im Hirn ist, könnte er sich vielleicht wieder erholen. Allerdings ist das die unwahrscheinlichste Diagnose...
Wenn es ein Schlaganfall war, könnte er sich daran gewöhnen, vielleicht sogar wieder ein wenig besser werden. Danach sieht es aber leider nicht aus :(

Silvester hält zwar sein Gewicht, ist neugierig und köddelt, hat aber heftige Gleichgewichtsstörungen und eine Ataxie im ganzen Körper :|
Die linke Seite ist schwächer als die rechte, und Hüpfen geht kaum noch. So habe ich Weidenbrücken zurechtgebogen, an denen er sich hochhangeln kann, aber zurück zu seiner Familie kann der arme Tropf wohl nicht mehr :(
Deren Käfig ist zu groß, den kann ich nicht behindertengerecht umbauen.
Und einen Käfig in den Käfig zu stellen ist auch nicht toll, denn Silvester braucht große ebene Flächen, keine Etagen zum Hüpfen. Dazu fehlt der Platz.

So wohnt er jetzt alleine in einem 1,2m langen Hasenkäfig im Bad, und ich denke, er vermisst seine Familie...
Vielleicht schaffe ich es, die anderen drei mal mit ins Bad zu holen, damit sie zumindest gemeinsam laufen können, aber mehr wird wohl nicht drin sein.

Das tut mir ein bisschen weh, aber mir fällt dazu keine bessere Lösung ein...

Mal sehen, wie die nächsten Tage werden.

Grüße aus Löhne

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Di Aug 16, 2016 18:13 
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Dr. Chin
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Beiträge: 365
huhu, das mit silvester tut mir echt leid!! hoffentlich wird es wieder besser. wenn es nur irgendwie möglich ist, würde ich ihn nicht dauerhaft von seiner familie trennen. ich könnte mir vorstellen, dass er dadurch den lebenswillen verliert. bei mir musste mal ein chinchi mit gebrochenem fuß rund zwei monate alleine in einem kleinen käfig sitzen. da habe ich immer mindestens ein tier aus der gruppe als gesellschafter eingeteilt. das fanden die zwar nicht so toll, aber ich glaube für die kranke maus wäre es sonst viel schlimmer gewesen. gerade am tag, wenn sie eh schlafen, sollten sie doch vorübergehend mit dem kleineren käfig klarkommen. viele grüße und alles gute!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Di Aug 16, 2016 21:28 
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Abitur Chin

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Ou man, der arme Silvester. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass der kleine vielleicht trotz seinen Beeinträchtigungen noch ein wenig länger lebt. Vielleicht findest du ja wirklich noch eine Lösung das der kleine nun nicht für immer alleine sein muss. Spontan würde mir einfallen, dass du die Sitzbretter alle so hoch anschraubst das Silvester gar keine Chance hat da hoch zu kommen (die Gesunden natürlich schon). So wäre er bei seiner Familie und würde halt einfach zuunterst leben. Aber vielleicht besser als alleine. Ich weiss halt nicht wie realistisch das in deinem Käfig ist.
Liebe Grüsse Carmen und Vierbeiner

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Do Aug 18, 2016 23:34 
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Prof. Chin

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Hallöle

Gestern Abend war Silvester so gut zufrieden, dass ich ihn mit zwei seiner Kinder habe im Badezimmer laufen lassen.
Das war eine sichtliche Freude und ging ziemlich problemlos, wenn man mal davon absieht, dass Silvester den beiden nicht mehr so schnell hinterherlaufen kann :wink:
Da hat sogar der sonst so schweigsame Silvester Kontaktlaute von sich gegeben :D

Ich hab gestern ganz viele Fotos und kurze Videos gemacht, weiß ja nicht, wie lange das noch so geht...

Einfach umschrauben kann ich in dem großen Käfig leider nichts, der ist quasi in die Wand hinein gebaut. Da wurde jedes Loch einzeln mit der Bohrmaschine in die Wand gebohrt. Und die Wand ist ziemlich wiederspenstig :x
Aber ich könnte den Boden so leer räumen bzw. sichern, dass Silvester dort wetzen und eben nicht abstürzen kann, das wäre wohl möglich.

Ich werde es am Wochenende versuchen, damit ich dabei bleiben kann und sehen, wie die anderen drei reagieren.

Danke für die Ideen und liebe Grüße aus Löhne!

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Do Aug 25, 2016 22:59 
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Prof. Chin

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Stand der Dinge:

Silvester ist bei 436 Gramm :( , aber er zeigt Neugierde und Lebenswillen :D

Mittlerweile kann er wieder "richtig" im Sand baden, soll heißen er scharrt und kommt rum, sogar in beide Richtungen.
Aber mit Kraft Nagen geht wohl nicht mehr, am liebsten futtert er weichere Dinge und Heu.
Mal sehen, ob ich seine Pellets zu Brei mache und ihm den anbiete.

Er ist schon zwei Mal mit seinen Kindern zusammen im Auslauf gewesen, aber den Rückumzug in den großen Käfig traue ich mich doch nicht. Ich hab einfach Sorge, dass die anderen drei ihn doch noch wegjagen bzw. er versucht, auf die unteren Bretter zu springen.
Das gäbe nicht so nette Abstürze...

Gestern Abend war eine wunderbare Zeit, denn ich habe mich zu Silvester in den Auslauf gelegt, und er ist eine geschlagene halbe Stunde auf mir rumgeturnt :D :D
Okay, danach war die Kraft ziemlich am Ende, aber Silvester hat das sichtlich genossen, und ich auch :D

Es wird eine dieser schönen Erinnerungen werden, die man einfach nie vergisst, egal, wie viel Zeit vergeht...

Soviel dazu und liebe Grüße aus Löhne

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Sa Aug 27, 2016 23:24 
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Abitur Chin

Registriert: Di Jun 21, 2016 10:20
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Ach herrjeh das freut mich aber solche Nachrichten zu lesen! Ausser dem Gewicht sieht es ja ganz ordentlich aus. Toll! Ja es sind solche Momente die einem in Erinnerung bleiben und ich hoffe, dass du mit ihm noch ei ige solcher Momente sammeln kannst!

Ganz liebe Grüsse Carmen

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Mi Sep 14, 2016 23:28 
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Prof. Chin

Registriert: So Nov 18, 2012 19:47
Beiträge: 961
Wohnort: Löhne
:cry: :cry: :cry:

... heute war die Kraft verbraucht.
Silvester durfte heute gehen, aber leider musste ich diese Entscheidung für ihn treffen. Wahrscheinlich hätte er sich noch einen oder zwei Tage weiter gequält, aber Verhungern oder Verdursten finde ich persönlich nicht so toll :|

Er konnte zum Schluss nicht mehr richtig kauen oder schlucken, hat für einen Grashalm fast 5 Minuten gebraucht. Seit Gestern Nachmittag war mir klar, dass es zu Ende geht, aber der tapfere kleine Kerl hat sich strikt geweigert, aufzugeben.
Heute gegen 16 Uhr konnte ich nicht länger zusehen, vor allem, als der arme Silvester anfing, um Futter zu betteln, dass er nicht mehr fressen konnte.
Ich habe es noch ein paar Mal erfolglos probiert, dann hab ich meine Tierärztin angerufen...

Silvester hat nicht mal die halbe Dosis gebraucht, er war binnen 5 Sekunden tot. In dem Moment konnte ich noch nicht mal mehr Tschüss sagen :cry:

Er wog zum Schluss nur noch ganze 335 Gramm...

Am Freitag wird er einen schönen Platz bekommen, dort, wo auch all die anderen beerdigt sind. Bis dahin campiert er in meinem Kühlschrank...

Traurige Grüße aus Löhne, wo die Kerze brennt, für Silvester und alle, die gehen mussten

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinchilla mit neurologischen Problemen
BeitragVerfasst: Do Sep 15, 2016 10:46 
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Vorschul Chin

Registriert: Do Sep 08, 2016 21:59
Beiträge: 29
Wohnort: Much
Das tut mir sehr leid.
Ich habe zur Zeit ja einen ähnlichen Fall und daher deine Geschichte still mitverfolgt.

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