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 Betreff des Beitrags: Probleme mit dem Hinterbein
BeitragVerfasst: Mi Feb 01, 2017 13:05 
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Abitur Chin

Registriert: So Sep 16, 2012 21:11
Beiträge: 61
Wohnort: Grabs, Schweiz
Hallo zusammen
Wir wohnen ja seit Anfang Oktober 16 nun in Nordschweden. Wir hatten noch nie Probleme mit unseren Chins. Ja und natürlich muss genau hier was passieren, wo es so viele kompetente Tierärzte gibt... Mato hat augenscheinlich sein Hinterbein gebrochen, den es hängte einfach runter beim hochheben. Hab dann gleich unseren neuen Tierarzt kontaktiert und der meinte nur, da könne er nichts machen, nur ihm die letzte Spritze geben. Das kam jedoch nicht in Frage. Bei den umliegenden TA das gleiche. Also hab ich versucht selber in zu schienen, das hielt auch 2 Tage. Danach ging nichts mehr. Jedoch da er sich schonte und das Hinterbein wieder in der richtigen Position war, liess ich ihn ohne Verband. Er sass dann mit seiner Partnerin 8 Wochen im Meerschweinkäfig. Und es verheilte meiner Meinung nach alles gut. Dann kamen sie in den neuen Käfig. Aber da er noch nicht ganz fertig ist, einfach in den kleineren Teil. Da gab ich dann nach und nach was neues dazu. Jetzt vor 3 Wochen bemerkte ich plötzlich dass er nur mit einer Pfote frass und sich mit der anderen abstützte, es fiel mir aber ansonsten nichts auf. Am nächsten Tag sah ich dann jedoch warum. Sein Hinterbein, das gleiche, winkelte er ab von seinem Körper wenn er sass. Gute 90 Grad. Also hab ich nach einer Tierklinik gesucht welche auch Kleintiere wie Chinchillas behandeln. Hab dann eine gefunden. Jedoch konnten die auch nicht grossartig helfen. Der TA sagte zu mir, so wie es aussieht ist was am Gelenk kaputt. Und das könnte man nicht schienen, sonder müsste operiert werden und dann mit einem Fixateur stabilisiert werden gute 4 Monate lang. So eine Operation könnten sie jedoch nicht machen, das gehe nur in Mittelschweden oder Südschweden (10-15h Autofahrt ein Weg). Er telefoniere mal rum ums zu schauen wie wo was. Das hat er auch getan und vor ein paar Tagen haben wir den Anruf bekommen. Er habe mit der Tierklinik in Stockholm (die grösste hier) gesprochen mit erfahrenen TA. Und die haben ihm zur Amputation geraten. Das könnten dann auch sie machen (da ist eine Autofahrt von einem Weg wenigstens nur 2,5h). Ja nun ist die grosse Frage was tun. Er ist auch "schon" ca. 10 Jahre alt. Er scheint keinerlei Schmerzen zu haben. Den er frisst sehr gut und hüpft auch rum, sicherlich nicht so wie früher. Ich tendiere ja demnach auch eher zu einer Amputation. Nur die Frage ist, ist das auch wirklich nötig? Vielleicht hat hier jemand schon mal was ähnliches erlebt?

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Nina

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit dem Hinterbein
BeitragVerfasst: Do Feb 02, 2017 1:02 
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Prof. Chin

Registriert: So Nov 18, 2012 19:47
Beiträge: 961
Wohnort: Löhne
Hi Nina,

und gleich die erste Frage: Wurde ein Röntgenbild angefertigt?
Falls ja: Was sieht man denn darauf?
Falls nein: Gibt es in Schwedischen Tierarztpraxen keine Röntgengeräte???

Ohne Röntgen kann man da meiner Meinung nach nix Konkretes zu sagen!

Ich hatte ein Chin mit "nur" einer gebrochenen Vorderpfote, aber da der erste TA sich weigerte zu röntgen und alle anderen nur den Bruch geröntgt haben, hat niemand mitbekommen, dass auch die Schulter ausgekugelt war.
Ende vom Lied: Das Bein ist nach 3x Schinen und 2 OP's unter dem Verband abgestorben, die Notamputation hat der arme Kerl nicht überlebt :(
Hätte man gleich am Anfang gescheit geröntgt und untersucht, hätte man sofort amputiert (eine ausgekugelte Schulter ist, soweit ich weiß, nicht wirklich wieder einzurenken, und die Durchblutung ist quasi futsch), und Räuber wäre auf drei Beinen noch lange zufrieden gewesen...

Also: Gescheite Diagnose müsste mögliche Therapieoptionen zutage befördern, auch in Schweden!

Grüße aus Löhne

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit dem Hinterbein
BeitragVerfasst: Do Feb 02, 2017 16:27 
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Abitur Chin

Registriert: So Sep 16, 2012 21:11
Beiträge: 61
Wohnort: Grabs, Schweiz
Die Tierklinik sagte es ändert sich so oder so nichts ob geröntgt wird oder nicht. Den sie vermuten das sich das Kniegelenk ausgekugelt hat. Also ich sehe, am besten so rasch als möglich amputieren.

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Nina

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit dem Hinterbein
BeitragVerfasst: Do Feb 02, 2017 23:28 
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Prof. Chin

Registriert: So Nov 18, 2012 19:47
Beiträge: 961
Wohnort: Löhne
Hi,

da bin ich aber ein wenig entsetzt, dass die das so sehen...

Ich persönlich würde auf einer Röntgenuntersuchung bestehen, sonst wird am Ende amputiert, obwohl es nicht nötig gewesen wäre.
Nun ist ja auch schon einige Zeit vergangen seit den ersten Problemen, aber trotzdem wäre ich da doch konsequent.

Nichtsdestotrotz können Chinchillas auch mit einem Hinterbein oder mit 1,5 Hinterbeinen ganz gut leben. Sie benutzen ihren Schwanz, um das Gleichgewicht beim Sitzen zu halten. Sie können halt nur nicht mehr so weit springen und hüpfen anders, aber sonst...

Du musst schlußendlich entscheiden, was zu tun ist, aber solche Aussagen wie "das macht keinen Unterschied" finde ich persönlich immer etwas daneben.

Ich drücke dem Lütten alle meine Daumen, dass er wieder so fit wird, wie er unter diesen Umständen werden kann, und noch eine möglichst lange und gute Zeit hat!

Grüße aus Löhne

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit dem Hinterbein
BeitragVerfasst: So Feb 05, 2017 22:52 
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Prof. Chin

Registriert: So Nov 18, 2012 19:47
Beiträge: 961
Wohnort: Löhne
Hi,

ich wollte doch mal fragen, wie es Mato geht?
Muss ständig an euch denken und würde mich freuen, (hoffentlich gute!) Neuigkeiten zu hören!

Liebe Grüße aus Löhne

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