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 Betreff des Beitrags: Re: Vergesellschaftungsberichte
BeitragVerfasst: So Feb 27, 2011 0:31 
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Dr. Chin
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Registriert: Sa Mai 02, 2009 14:49
Beiträge: 406
Wohnort: Reutlingen
Samy&Ronja hat geschrieben:
Update :mrgreen:

Vergesellschaftungsmethode:
Käfig an Käfig (mit 10cm großen Gittergucklöchern)
dann neuer abgeteilter Käfig

Chins:
Angel und Chloe (10 Monate)
Biene und Josie (7 Monate)
= bisherige Gruppe

und der Neuzugang:
Donja und Mio (geschätzt knapp über 1 Jahr, wobei ich Donja älter einschätze...)

alles Weiber

Vorgehen:
Erst hab ich den alten Käfig abgetrennt und die vier in die größere Käfighälfte gesteckt, die Durchgänge mit Gittern verschlossen und in die kleinere Hälfe die beiden neuen Chins gesetzt.
Dort saßen sie dann ca. 1 Woche bis der neue Käfig fertig war :mrgreen:
Die neuen haben Streu von der anderen Gruppe bekommen und die Sandbadschale ebenfalls.
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Alls dann der neue Käfig fertig war habe ich die Verbindung der Etagen verschlossen und somit entstand ein Käfig von 1,50x0,80x0,90 (bxtxh)
in diesem Käfig war zum zeitpunkt des "einsetzens" der Chins keinerlei Häuser, Höhlen, Bretter oder ähnliches = also er war nackt :mrgreen:
Ich hab erst die zwei und dann die Vier reingesetzt, es ging los mit Jagen, aufreiten, fellfliegen, motzen und aufstellen mit einigen Pipiduschen.
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Als sich die Bande etwas beruhigt hat und jeder sich in seine Ecke verzogen hat, hab ich ein großes Sandbad (60x40 bxt) reingestellt. Da ging dann wieder ein wenig Theater los bis sie geklärt haben wer ins Bad darf :mrgreen: Zu diesem Zeitpunkt dachte ich das es mit der VG nichts wird da sich alle gefetzt haben sobald auch nur einer daran gedacht hat sich zu bewegen.
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Nachdem dort auch einigermaßen ruhe war, hab ich zwei große Korkröhren, Pellets (zwei Näpfe), Wasser und Heu reingestellt. Ich hatte das gefühl das es jetzt einen Schalter umgelegt hat, kaum waren die Röhren drin, gab es ne Runde streit aber nur Meckern und verscheuchen wer in welche Röhre darf und nach einer Halben Stunde war plötzlich absoluter Friede vorhanden, alle lagen auf einem haufen, bunt gestapelt und die Welt war in Ordnung :greenjumpers:
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So und jetzt hab ich ne 6er Chaotengruppe ;)
noch sitzen sie in der unteren Hälfte aber in ein paar Tagen je nach dem wie es weitergeht dürfen sie in den ganzen Käfig!!
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Fazit der Geschichte,
also ich habe jetzt zwei VG´s durchgeführt, einmal 2 und 2 und jetzt 4 und 2.
Ich habe mich beides mal für eine größere Fläche der VG entschieden, damit die Monster sich auch aus dem weg gehen können, weil eng heißt nicht gleich friede.
bei der ersten VG gab es freilauf und dann verschiedene Käfiggrößen (aber nicht so klein das sie auf einem haufen sitzen) und dieses mal gleich etwas größerer Käfig, da ich keine neutrale Auslauffläche hatte und das warscheinlich auch nicht funktioniert hätte :mrgreen: Zicken eben.
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Sorry für den langen Text aber ich persönlich finde es immer gut wenn ich über VG´s ausführlich lesen kann.

Es grüßen die gestressten Halter und die gerupften Hühner :greenjumpers:




sooooooooooooooo muss den stand mal updaten... :cry:

tja meine Bande meinte plötzlich von jetzt auf gleich, NEIN wir mögen uns nicht mehr und haben meine Mio zum gerupften Huhn gemacht.... :evil:

ich kam nach Hause und sah lauter Fell an den Käfigtüren hängen, schaute in den Käfig und entdeckte Blutspritzer / tropfen, mir natürlich gleich der Ar*** auf Grundeis gegangen.
Alle Chins nacheinander geschnappt und kontrolliert.
Tja Josie (wo sich wohl mit Mio nicht mehr verträgt) hatte ein Loch in der Oberlippe.... ist aber schon wieder verheilt ;)

Als das dann am nächsten Tag nicht besser wurde, hab ich mich dafür entschieden die Zicken zu trennen, bevor noch mehr passiert wäre.

Jetzt sitzen Donja und Mio (habe ich damals zusammen geholt) in einem anderen Käfig.
Und die 4 (Angel, Biene, Chloe und Josie) sitzen im alten Käfig UND alle sind glücklich.
Meine 2 sind jetzt sogar viiiiiiiiiiel zu traulicher als früher :wink:


ALSO mein Fazit, eine große Gruppe kann funktionieren aber die Chins fühlen mich nach meiner Erfahrung in "kleineren" Gruppen wohler.

Es grüßt die gestresste Chinhalterin ;)

_________________
Liebe Grüße
von mir, meinen Stubentigern Ronja, Samy, Arwen, Louie,
dem Fjord Glimt und dem Hamster ;)


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 Betreff des Beitrags: 2 Vergesellschaftungsversuche - 1x negativ, 1x positiv
BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2015 13:01 
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Baby Chin
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Registriert: Sa Mär 28, 2015 9:44
Beiträge: 5
Wohnort: Bayern
Tiere & Vorgeschichte:

Weibchen: Julchen, 13 Jahre alt, hat innerhalb von 3 Wochen Partner (11 Jahre, eingeschläfert wg. Zahnproblemen) und gemeinsame Tochter (5 Jahre, Tod vermutlich Folge von Verlust des Vaters, da 3 Wochen zuvor vonm TA noch als gesund befunden :-( ) verloren.

Böckchen: Jesse, 5 Jahre alt, kastriert, auch seit kurzem verwitwet, wurde als 8 Wochen altes Chin von seinem ersten Besitzer zu erwachsenen Tieren in den Käfig gesetzt- Folge: 2 zerbissene Öhrchen und eine dicke Narbe am Kopf :-(

Nachdem unsere Chinchilladame Julchen in kürzester Zeit den Tod ihrer Familie hinnehmen musste und auch keinen besonders guten Eindruck machte (Kötel sind sehr klein, laut TA keine akute Verstopfung, Bauch ist weich und schmerzfrei, frisst vermutlich zu wenig, auch wenn sich das Gewicht noch ziemlich stabil hält; Parasiten können ausgeschlossen werden und Röntgenbilder sind auch ohne Befund), habe ich mich schnellstens auf die Suche nach einem neuen Partner für sie gemacht. War gar nicht so einfach- die umliegenden Tierheime hatten prompt nichts passendes bei sich "einsitzen" und auch im Internet fand ich schließlich nur durch Zufall eine Züchterin, die neben ihren Zuchttieren den 5-jährigen Jesse als ehemaliges Notfalltier bei sich aufgenommen hatte. Da sein Weibchen auch kürzlich verstorben war und er für die Zucht nicht geeignet war, schien es Schicksal zu sein, die beiden Tiere zusammenzu bringen...

Vergesellschaftungsmethode 1: "Käfig an Käfig"

Ergebnis: negativ

Am 01. Mai 2015 holten wir Jesse zu uns und er kam in unseren Mini-Ersatz-Käfig neben Julchens großen Holzkäfig.
Die hat wie ein Berserker angefangen an ihren Käfig-Gittern zu beissen, als sie germerkt hat, dass sie einen Nachbarn bekommen hat.

Da mir Julchens Gesundheitszustand Sorgen gemacht hat, wollte ich die Vergesellschaftung so bald wie möglich über die Bühne bringen und so durften beide nach 2 Tagen für eine halbe Stunde den Käfig wechseln (um den Geruch des anderen besser kennenzulernen - Sandbäder tauschen ging leider nicht, da Julchens großes Badehaus nicht in Jesse's Minikäfig passt).

Am 3. Tag dann erstes Aufeinandertreffen auf neutralem Boden im Flur (wo es auch keine Verstecke gibt): ein wenig Gemecker, dann kurze Pipidusche, aber dennoch immer wieder neugieriges von hinten beschnuppern.

4. Tag: wie 3. Tag nur ohne Pipiduschen

5. Tag: Freilauf von neutralem Boden ins Wohnzimmer, wo auch Julchen wohnt. Beide sind in den Käfig des anderen gesprungen; Julchen allerdings weniger zum Erkunden- die hat prompt auf Jesse's Sitzbrett gepinkelt und obendrein noch (gezielt) seinen Wassernapf angepinkelt :? .
Jesse hingegen hat sich in Julchens großem Badehaus richtig ausgetobt- allerdings ohne feuchte Hinterlassenschaften.

6. Tag: Notbremse
Beide Chins gehen im Freilauf wie die Raubspinnen aufeinander los: kaum sieht einer den anderen, hüpft er auch schon auf ihn drauf und jagt ihn quer durch's Wohnzimmer. Überall fliegen kleine Fellbüschel durch die Gegend- also werden die kleinen Kampfhähne getrennt, bevor Schlimmeres passiert (Julchen geht zum Glück freiwillig zurück in ihren Käfig, Jesse muss leider eingefangen werden, da er keine Anstalten macht zurück in sein Haus zu gehen).

Käfige bleiben weiterhin nebeneinander stehen, ansonsten strikte Trennung des Freilaufs (Julchen wie immer im Wohnzimmer; Jesse's Käfig kommt zum Ausgang in den Flur, damit er auch wieder freiwillig zurückgeht und nicht eingefangen werden muss).


Vergesellschaftungsmethode 1: " Transportboxmethode und neuer 'Übergangkäfig' "

Ergebnis: positiv

Eine Woche später treffen ein neuer Übergangskäfig plus Einrichtungsgegenstände ein.
Nach dem aggressiven Verhalten beim letzen Zusammentreffen ist mir das Risiko zu groß, sie weiter im Freilauf aufeinander loszulassen bzw. zusammen in Julchens großen Käfig zu setzen. Jesse's Käfig hingegen finde ich viel zu klein, weil er keinen Raum zum "Ausreissen" bietet, sollte eins der Chin grantig werden (und vermutlich hat ihn Jesse auch bereits als sein Revier anerkannt).

Also habe ich einen billigen Chinchillakäfig mit 2 Schlafhäuschen (damit jeder sein eigenes Rückzugsgebiet hat, falls es Reibereien gäbe) und ein geräumiges neues Badehaus zum "Stress abbauen" gekauft. Langfrisitg sollen aber beide Tiere in Julchens großen Holzkäfig umziehen, da dieser schön geräumig ist und nicht wie ein Gefängnis aussieht.

Nachdem also der Käfig eingerichtet ist, habe ich meine Chinchilla-Transportbox mit Handtüchern ausgestopft, bis nach oben nur noch soviel Platz war, dass sich die Tiere nicht aufrichten konnten. Dann habe ich beide "Kampfhähne" reingepackt und bin mit ihnen in der Gegend rumgelaufen. Beide Tiere blieben ruhig- von zweimal kurzem Gemecker abgesehen, als sich einer am anderen vorbeizwängen wollte. Zurück in der Wohnung habe ich sie noch ca. 1 Stunde in der Transportbox sitzen lassen- ohne Reaktion.
Dann durften beide in den neuen Käfig hinein.
Sie haben ihn erkundet, sich ab und an angemeckert, wenn einer der Meinung war, der andere käme ihm zu nah (z.B. hat Julchen das untere Häuschen gleich verteidigt: sie hat prompt losgemeckert und sich bereit zur Pipidusche aufgerichtet, als Jesse seine Nase neugierig zu weit hinein gestreckt hat). Ansonsten aber haben sie sich freidlich verhalten: kein einziges Fellbüschel ist mehr geflogen.
Um auf Nummer Sicher zu gehen habe ich den Käfig über Nacht zu mir ins Schlafzimmer geschoben- allerdings nachdem die beiden nachts um eins immer noch eifrig dabei waren, den Käfig zu erkunden mit dem damit verbundenen Radau ("schrapp. schrapp, schrapp" am Holz, "zing, zing, zing" am Gitter), habe ich die beiden dann doch in den Flur verfrachtet. Ich dachte, wenn sie schon 6 Stunden aushalten ohne sich zu raufen, werden sie jetzt auch nicht mehr damit anfangen.
In dem Fall habe ich auch richtig gedacht: alles friedlich, morgens saßen beide nebeneinander auf dem oberen Sitzbrett. Vielleicht noch nicht die große Liebe, aber immerhin zeigen beide Toleranz gegenüber dem anderen...

Heute ist Tag 3 im Übergangskäfig. Beide Chins teilen sich zu Schlafen ein Häuschen- damit sehe ich das Eis als gebrochen an :D .

Sie werden noch ein paar Tage in dem Übergangskäfig bleiben- solange bis ich sie dauerhaft kuscheln sehe. dann werden sie in Julchens großen Käfig umsiedeln. Ich habe ihn geputzt so gut es ging und auch umgeräumt, allerdings als Sammy (Julchens Partner) noch lebte, war er ein schlimmer "Sitzbrett- und Häuschenpinkler" und auch wenn ich oberflächlich die Bretter wieder sauber bekommen haben, wird der Geruch für feine Chinchillanasen sicher noch vorhanden sein. Von daher wird Julchen den Käfig auch sicher wieder als ihren erkennen, doch ich denke, wenn die beiden sich angefreundet haben, wird sie Jesse problemlos mit einziehen lassen (damals bei Julchens und Sammys Vergesellschaftung war es jedenfalls so; wobei damals die Käfig an Käfig Methode und dann Freilauf bei den beiden sofort geklappt hatte).

Fazit: Das mit der Transportbox- Methode klingt zwar im ersten Moment komisch, hat sich aber bei uns als schnelle und einfache Vergesellschftungsmethode herausgestellt.

P.S.: Zu unserem Übergangskäfig muss ich noch sagen: es ist ein Jammer, was der Zoohandel für Mist anbietet! :?
Für meine Zwecke (als Übergangskäfig) mag er ja noch angehen (auch wenn ich die mitgelieferten Kunststoffnäpfe gleich entsorgt habe, weil die in meinen Augen nicht in ein Nagerheim gehören), allerdings als Dauerheim wäre er grauenvoll: zu kleine Türchen (wie soll man einen Käfig durch eine Öffnung reinigen, durch die gerade mal eine Hand passt?) und ungünstige Lage der Türchen (an der Decke und in auf halber Käfighöhe) - da kommen die Tiere zwar raus aber selbständig ohne Hilfsmittel - wie eine kleine Holzrampe - nicht wieder hinein...

_________________
Alles was nichts mit Elefanten zu tun hat, ist irrelefant! ;-)


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