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 Betreff des Beitrags: Vergesellschaftungsberichte
BeitragVerfasst: So Mai 23, 2004 14:15 
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Hallo Ihr,

nachdem der Thread mit Op- und Kastrationsberichten - http://www.senhen.de/board/viewtopic.php?t=1118 - für viele von uns sehr interessant war, möchten wir hier nun einen ähnlichen Thread mit „Vergesellschaftungs-Erfahrungsberichten“ ins Leben rufen.

Ich beginne einfach mal mit „meinen“ Vergesellschaftungen an und ich würde mich freuen, wenn wir so viele Erfahrungen wie möglich hier sammeln könnten.

Wichtig ist mir dabei auch, dass sich dieser Thread hier wirklich auf die reinen Erfahrungsberichte beschränkt. Bitte kommentiert also einzelne Berichte nicht hier im Thread, weil das Ganze sonst leicht zerfasert und unübersichtlich wird. Wer also Fragen oder Anmerkungen zu einem der Berichte hat, sollte am besten einen neuen Thread dafür eröffnen und den betreffenden Bericht zitieren oder hierher verlinken.

Ich hoffe, wir können hier viele Erfahrungsberichte sammeln.

Die verschiedenen Methoden müssen natürlich nicht in jedem Thread noch einmal „haarklein“ beschrieben werden. Ich denke, da genügt es, wenn Besonderheiten oder Abweichungen von gängigen Methoden aufgeführt werden.

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Viele Grüße von Elke
und den Chinchillas Massel, Cookie und Gimli
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Zuletzt geändert von Gipsy am So Mai 23, 2004 14:23, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: „Käfig-an-Käfig-Methode“
BeitragVerfasst: So Mai 23, 2004 14:19 
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Tiere (Geschlecht, Alter zum Zeitpunkt der Vergesellschaftung):
Lucky (Böckchen), 15 Jahre & Massel (kastriertes Notfall-Böckchen), 5 Jahre
Beide Tiere lebten bis zum Zeitpunkt der Vergesellschaftung als Einzeltiere

Zeitpunkt der Vergesellschaftung: 2001

Beschreibung der Vergesellschaftung:
1. Woche
Beide Käfige standen relativ weit von einander entfernt, aber bereits in Riech- und Sichtnähe .
2. Woche
Die Käfige rückten immer näher. Während dieser Zeit habe ich schon immer ständig die Sandbäder ausgetauscht, die Urinecken ausgetauscht, die Schlafhäuschen ausgetauscht - so dass jeder den Geruch des anderen kennenlernen konnte.
3. Woche
Beide Tiere wechselten stundenweise die Käfige.
4. Woche
Es gab einen ersten gemeinsamen Auslauf auf unbekanntem Gebiet (in unserem Fall auf dem Flur und im Arbeitszimmer). In dieser Phase gab es mal kleinere Jagereien, aber nichts Tragisches.
Es ist nicht gut, die Tiere zum ersten Mal auf einem Gebiet, das das "alteingesessene" Tier für sich beansprucht, zusammen treffen zu lassen. Immer noch Wechsel von Badesand etc. Bei Chins funktioniert viel über die Nase, so dass es gut ist, den "fremden" Geruch so weit wie möglich anzunehmen.
5 - 6. Woche
Gemeinsamer Auslauf im Wohnzimmer, der alten Heimat und neuen gemeinsamen Heimat. In dieser Phase wurde der gemeinsame Auslauf immer friedlicher, das Verhältnis immer entspannter.
Die Tiere interessierten sich für die gegenseitigen Käfige; alles wurde erkundet.
Nach einem gemeinsamen Auslauf sprangen beide Chins gemeinsam in einen Käfig und blieben dort. Der Zeitpunkt des „Zusammenziehens“ wurde von den Tieren also selbst gewählt. Die Vergesellschaftung war damit geglückt.

Komplikationen: Abgesehen davon, dass man etwas Geduld brauchte, keine.

Ergebnis: positiv

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 Betreff des Beitrags: „Kleine-Käfig-Methode“/“Transportbox-Methode“
BeitragVerfasst: So Mai 23, 2004 14:21 
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Tiere (Geschlecht, Alter zum Zeitpunkt der Vergesellschaftung):
Massel (kastriertes Böckchen), 8 Jahre & Cookie (Böckchen), 3 Monate

Zeitpunkt der Vergesellschaftung: Jan. 2004

Beschreibung der Vergesellschaftung:
Ich fuhr mit Massel zum Züchter. Dort durften sich beide Tiere zunächst beschnuppern. Nachdem das ohne Aggression ablief, wurden beide Tiere zusammen in einen kleinen Transporter gesetzt. Entscheidend ist nicht nur eine relativ kleine Grundfläche, sondern vor allem die Höhe. Die Tiere sollten keine Möglichkeit haben, sich aufzurichten, und sich gegenseitig "anzudrohen". Das hatte der Züchter ja bereits wunderbar vorbereitet.
In diesem kleinen Transporter blieben beide Tiere für ca. 3 Stunden. Bis auf kurzes verbales „Androhen“ traten keine Aggressionen auf.
Für die Heimfahrt zogen beide Tiere in den vorbereiteten Transporter um.
Zuhause war ein nicht zu großer (auch für Massel unbekannter) Käfig vorbereitet, in die beide einzogen.
10 Tage bekamen beide keinen Freilauf, dann „übten“ wir den Freilauf zunächst einmal auf kleinem, (auch für Massel) unbekanntem Gebiet. Nach 14 Tagen zogen beide Tiere in ihren großen Käfig um.

Komplikationen: keine

Ergebnis: positiv

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 Betreff des Beitrags: „Kleine-Käfig-Methode“/“Transportbox-Methode“ mit Autofahrt
BeitragVerfasst: So Mai 23, 2004 14:25 
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Tiere (Geschlecht, Alter zum Zeitpunkt der Vergesellschaftung):
Massel (kastriertes Böckchen), 8 Jahre, & Cookie (Böckchen), 4 Monate, & Gimli (Böckchen), 4 Monate

Zeitpunkt der Vergesellschaftung: Febr. 2004

Beschreibung der Vergesellschaftung:
Dieses Mal wurde die Vergesellschaftung nicht beim Züchter durchgeführt, sondern bei mir zuhause, allerdings kombinierte ich „Kleine-Käfig-Methode“ noch mit einer ca. 30minütigen Autofahrt.
Die Tiere verstanden sich auf Anhieb. Es gab kein Drohen. Bereits nach 2 Stunden drohten die Tiere mir, den Transporter „auseinander zu nehmen“, so dass sie in den vorbereiteten Käfig (wieder für alle neu, wieder nicht zu groß) umziehen mussten. Alles weitere lief wie bei der vorherigen Vergesellschaftung.

Komplikationen: keine

Ergebnis: positiv

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So Mai 23, 2004 15:47 
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Hallo

dann werd ich mich doch gleich mal mit unserer Vergesellschaftung anschließen. Wird ein etwas längerer Bericht und ich habe alle Versuche in ein posting gepackt, da es sich bei allen Versuchen um die Vergesellschaftung eines Chinchillas handelt. :)

Zu Vergesellschaftendes Chin: Charly Brown
Geschlecht: Böckchen
Alter zum Zeitpunkt des ersten Versuches: Etwa 10 Monate

Bisher Einzelhaltung, davon gut ein halbes Jahr auf sehr kleinem Raum (Hamsterkäfigoßer Käfig), danach zunächst Umzug zur nächsten Besitzerin, dort große Voliere, täglicher Freilauf und angemessene Fütterung, seid 31. Januar bei uns.

Vergesellschaftungsstart (1. Versuch): 07. Februar
Vergesellschaftungsende (6. Versuch): 15. Mai
Anzahl der Versuche: 6
Anzahl der versuchten Chinchillas: 5

"Kurz"bericht (für Detailfragen, an mich wenden)

1. und 2. Versuch:
mit Gizmo (Chinchilla aus dem Tierheim, sehr schlechte Haltung, Alter unbekannt, hatte wohl mehrere missglückte Vergesellschaftungsversuche im Tierheim hinter sich, da er verkrustete Wunden am Kopf hatte)
1. Versuch: Transportboxmethode (neutral), allein ohne erfahrene Hilfe, bei uns zuhause
Knabbern von Charly, Angstangriff von Gizmo, dann Rauferei und Abbrechen des Versuchs, da Gizmo eine blutende Wunde am Ohr hatte

Ab hier SUPER Betreuung der Vergesellschaftung von Matthias und seiner Freundin
Vorheriges Beschnuppern der Tiere in allen Fällen ok


2. Versuch: Kombination aus kleiner Käfig-Methode ( bei Matthias) mit vorausgegangenen 2 Wochen Käfig an Käfig-Haltung und täglichem Käfigtausch (bei uns).
Nach 1 h im kleinen Käfig, Umsetzen in Schaukäfig. Hier keine Raufereien, aber leicht ängstliche Reaktionen von Gizmo und Annäherungsversuche nur von Charly, daher eine Nacht im Schaukäfig, dann Umzug in Meerschweinchenkäfig. Dort einen Tag, an dem gekuschelt und zusammen gefressen wurde. Annäherungen aber immer nur von Charly ausgehend. Abends bei Käfigtransport Schreckanfall von Gizmo mit Angriff auf Charly, erneute Rauferei. Trennung, da Gizmo an Ohr und Schwanz verletzt.

Wieder Beginn der Käfig-an-Käfig-Haltung mit täglichem Käfigtausch, geplant für mindestens 2 Monate. Leider ist Gizmo am 18. März gestorben (unbekannte Ursache)….. :cry:

3. Versuch:
Mit 2 Böckchen von Matthias, eines etwa 2 Jahre alt, das andere 5 Monate, bei Matthias
Größere Transportbox Methode. Transportbox groß genug, dass sie sich aus dem Weg gehen können (vgl. Avatar von Simonchen :) )
15 Minuten Ruhe, dann Drohhaltung des älteren Böckchens gegenüber Charly, der sich zunächst zurückzieht, dann aber zum Gegendrohen übergeht. Das kleine Böckchen ging hierbei ein wenig unter. Trennung bevor es zu Raufereien kommt.

4. Versuch und 5. Versuch:
Mit 2 Böckchen von Matthias, etwa 2 Jahre alt, beides Brüder, seit ihrer Geburt zusammen
4. Versuch:
Käfig an Käfig-Haltung mit täglichem Käfigtausch (1 Woche) kombiniert mit Schaukäfig-Methode (alles bei uns).
Wie bei Gizmo im ersten Versuch: Charly beknabbert etwas heftig den Kopf des einen, Racheakt mit herzhaften Biß in Charlys Schwanzwurzel, Angriff von Charly nach vorne auf das andere Böckchen und heftiges "Jeder-schnappt-Jeden". Trennung.

Überlegungen:
1. Charly knabbert etwas zu heftig
2. Charly hat schlechte Erinnerungen an enge Räume und gerät in Sreß-/Panik-Situation

ad 1) Erziehungsversuche: immer wenn Charly unsere Hände zu fest knabbert, laut „Aua“ schreien
ad 2) keine kleine Käfig-Methode bzw. Schaukäfig-Vergesellschaftung mehr


5. Versuch: Völlige Trennung der 3 für 1 Woche (Charly bei uns – mit dem Erziehungs-Aua-Brüllen, die beiden bei Matthias), dann Zusammensetzung in neutralen Chinchillakäfig (bei Matthias).
Zunächst Umherhoppeln und Käfigerkundung, dann Schnuppern und schließlich leider Drohgebärden des größeren der beiden Brüder Charly gegenüber, der sich sichtlich gestresst in eine Käfigecke verzieht. Abbruch

6. Versuch:
mit dem 5 monate alten Böckchen aus Versuch 3 (Paulchen Panther), nach unterschiedlichen Methoden, bei Matthias
a) beide in getrennten Käfig, Käfige aneinander
Interesse von Charly am Trenngitter, völliges Desinteresse von Paulchen überall nur nicht am Trenngitter mit Ausbruchsversuchen beschäftigt
b) Charly in Schaukäfig, zu Paulchen in den großen Käfig
zunächst um den Schaukäfig rum und auf den Schaukäfig Draufhopsen, dann wieder Desinteresse und Ausbruchsversuche von seiten Paulchens
c) beide in Schaukäfige und nebeneinander stellen
beide dösen ein
d) Chinchillakäfig auf, beide rein, Chinchillakäfig zu und Luft anhalten
Umherhoppeln, Käfig untersuchen, gegenseitiges Beschnuppern, extreme Aufreitversuche Charlys, beantwortet von Paulchen mit superflinken Davonhopsen bzw. Aufrichten und Drohen, worauf Charly mit Weghopsen reagiert. Kein Fellfliegen, keine Beißereien.
Den Abend in dem Käfig gelassen, immer mal wieder kleine Aufreitversuche und kleiner Jagereien, nichts dramatisches und auch nebeneinander auf dem Brett dösen. Die beiden noch 2 Tage bei Matthias und seiner Freundin gelassen. Dann abgeholt und für weitere 4 Tage im Vergesellschaftungs-Chinchillakäfig. Nach 3 Tagen Häuschen rein, keine Streitereien, tagsüber beide zeitweise zusammen im Haus.
Nach 4 Tagen Umzug in gründlich mit Essig gereinigte und umgebaute obere Hälfte von Charlys Voliere. Beide sehr erfreut über den Platzgewinn, keine Jagereien, Raufereien oder sonstige besorgniserregenden Szenen. Nach 1 Stunde Häuschen rein. Kein Problem. Tagsüber zusammengekuscheltes Schlafen auf der obersten Etage.

Das ist der derzeitige Stand der Dinge.

Heute: Dazugeben der unteren Hälfte der Voliere
Wenn es keine Probleme gibt, dann am Dienstag Freilauf

Komplikationen:
Versuche 1-5: Einige
Versuch 6: bisher keine nennenswerten

Ergebnis:
Versuch 1-5: negativ
Versuch 6: positiv


Hier ein ganz ganz herzliches Dankeschön an Matthias und seine Freundin für die unbeschreibliche Hilfe und den Beistand !!! Ohne Euch wäre Charly noch alleine :!:

_________________
viele liebe Grüße , Lexa


Zuletzt geändert von Charly am So Mai 23, 2004 17:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So Mai 23, 2004 16:08 
Methode: „Kleine-Käfig-Methode“/“Transportbox-Methode“ kombiniert mit Autofahrt

Tiere: Böckchen/Beige 8 Monate mit Böckchen/Silberschecke 10 Monate

Zeitpunkt: Oktober 2003

Wir haben das beige Böckchen in einer kleinen Transportbox mit zu Züchterin gebracht. Dort wurde er zu dem Silberschecken in einen noch kleineren Schaukäfig gesteckt.
Beide haben sich einmal kurz angemotzt und beschlossen das sie sich mögen. Ca. 1 Stunde saßen sie da friedlich beieinander, dann fing einer an, an den Käfiggittern zu beissen, wobei in der zweite eifrig unterstützte.
Beide wurden in die etwas größere Transportbox gesteckt und wir fuhren nach Hause. Dauerte etwa 1 1/2 Stunden und die Beiden trösteten sich gegenseitig und kuschelten.
Zu Hause kamen sie in die Voliere die das beige Böckchen vorher bewohnte, allerdings gereinigt und umgestaltet. Alles wurde beschnuppert (von beiden) und für gut gefunden. Haben sich ein paar Minuten gejagt und beschlossen nur noch zu kuscheln. Hatten keinen Auslauf, jedoch 3 Tage nach dem Einzug machten beide Terror und bissen und rissen an die Gitterstäbe das wir ihnen Auslauf gegeben haben.
Der Idealfall aller Idealfälle ist bei uns eingetreten. Der Beige zeigte dem Silberschecken, wo man nicht hin darf und was man alles nicht darf. Verstanden sich auf Anhieb.
Leider war das Glück nicht von langer Dauer, da der Silberschecke krank war und nach wochenlanger Behandlung kurz vor Weihnachen gestorben ist. Die Trauer beim Beigen war das schlimmste was mir bis jetzt passiert ist.

Komplikationen :keine

Ergebnis: positiv


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BeitragVerfasst: So Mai 23, 2004 16:22 
Methode: „Kleine-Käfig-Methode“/“Transportbox-Methode“ kombiniert mit Autofahrt

Tiere:Böckchen/Beige 10 Monate mit Standard Böckchen 11 Monate

Zeitpunkt:Dezember 2003 (2 Tage nach dem Tod des Silberschecken)

Das gleiche nochmal, Beige kam zur Züchterin, Standard und Beige wurden in eine Schaubox gesteckt. Beide fanden sich akzeptabel aber nicht so besonders. Saßen ca. 2 Stunden da und taten nichts. (Sie ignorierten einfach wenn einer über den anderen stieg - schau ich nicht hin dann seh ich dich nicht) Auf der Fahrt nach Hause, wir hatten eine etwas große Transportbox (die alte, kleine war immer noch beim TA) saßen beide in einer Ecke zusammengekuschelt. Zu Hause wurde, der wiederum umgestaltete und gereinigte Käfig beschüffelt und jeder verzog sich in ein Häuschchen alleine.
Nachts wurde dann etwas gejagt und einige Fellbüschel flogen dabei auch, aber keine ernsthaften Verletzungen.
Nach ca. 5 Tagen (ohne Freilauf) wurde gekuschelt und nach 7 Tagen gabs den ersten Freilauf, da der Beige einen Aufstand machte der nicht mehr normal war. Dem Standard (er ist ein gemütlicher) war das alles egal, auf Freilauf hatte der sowieso bis dahin keinen Wert gelegt.
Der Beige hatte also Freilauf und hat den Standard genötigt (mit locken und Käfig rein und raus) auch Freilauf zu nehmen. Da unser Beige sehr hartnäckig ist und den Käfig nicht verlassen wollte ohne den Standard, musste der also raus und so ist das immer noch.

Komplikationen: keine

Ergebnis: positiv


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BeitragVerfasst: So Mai 23, 2004 16:47 
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Tiere (Geschlecht, Alter zum Zeitpunkt der Vergesellschaftung): Chilli Concarne (Böckchen), 9 Monate
Nelson Mantz (Böckchen), 8 Monate

Zeitpunkt der Vergesellschaftung:
Februar 2003

Beschreibung der Vergesellschaftung:
o Beide Käfige standen relativ eng zusammen
o Beide Tiere wechselten ab und zu die Käfige.
o Erster Versuch in einen gemeinsamen neutralen Käfig, Fazit sofortiges "Zerfetzen"

Nach 2 Monaten hin und her und ewigen Streitereien trennte ich die Tiere komplett. Kein Käfig an Käfig mehr. Nach 1 Woche setzte ich beide in eine Transportbox. Anschließend kamen sie in einen neutralen Käfig. Es dauerte noch einige Tage bis die beiden zusammen kuschelten.

Komplikationen:
Hab vieles falsch gemacht und es dauerte deshalb drei Monate

Zwischenergebnis:
negativ

Endergebnis nach 3 Monaten:
positiv

_________________
Liebe Grüße von Simone

Chilli Concarne, Nelson Mantz, Gironimo Manahli, Fernando Tiziano Alonso, Jean Alesi

und Kater Jimmy


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BeitragVerfasst: So Mai 23, 2004 16:50 
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"Transportbox-Methode"

Tiere (Geschlecht, Alter zum Zeitpunkt der Vergesellschaftung):
Chilli Concarne (Böckchen), knapp 2 Jahre
Nelson Mantz (Böckchen), knapp 2 Jahre
Gironimo Manahli (Böckchen), 15 Wochen

Zeitpunkt der Vergesellschaftung:
April 2004

Beschreibung der Vergesellschaftung:
Ich hatte bei dieser Vergesellschaftung einen Züchter (Matthias) dabei. Als erstes hielt ich Gironimo auf dem Arm und Matthias hielt Nelson und Chilli an das Näschen von Gironimo. Erster Kontakt eher uninteressant aber positiv. Anschließend wurden alle drei Tiere in eine Transportbox - wir haben schon eine große Transportbox benutzt - gesetzt. Alle drei haben sofort miteinandergekuschelt und sich beschnuppert. Nach ca. 5 Minuten lag Gironimo bereits in der Mitte der beiden "Großen"

Komplikationen:
Keine

Endergebnis:
positiv

_________________
Liebe Grüße von Simone

Chilli Concarne, Nelson Mantz, Gironimo Manahli, Fernando Tiziano Alonso, Jean Alesi

und Kater Jimmy


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So Mai 23, 2004 16:52 
Methode: „Kleine-Käfig-Methode“/“Transportbox-Methode“ kombiniert mit Autofahrt

Tiere:Böckchen Beige 11 Monate und Standard 1 Jahr mit Blond 1 Jahr und Black Velvet 1 1/2 Jahre

Zeitpunkt: Januar 2004

Beige und Standard zur Züchterin gebracht, beide in eine Schaubox mit dem Black Velvet gesteckt. Ca. 1/2 Stunde gemotze von Beige und Black Velvet. 1 Stunde Ruhe. Den Blond mit dazu gepackt, ca 15 Min. motzen zwischen Beige, Blond und Black Velvet, den Standard ging wieder mal alles nicht an. Nach ca. 3 Stunden war alles friedlich. Alle vier in die Transportbox auf der Heimfahrt (1 1/2 Stunden) kuscheln war angesagt.
Zu Hause wurde ein für alle neuer großer Käfig bezogen.
Der Kampf ging los, zwischen Black Velvet und Beige. Wir haben beide in eine kleine Transportbox gesetzt und sind bei stömenden Regen einmal um den Block gelaufen dann war Ruhe. Noch ca. 2 Stunden saßen die zwei in der kleinen Box und dann gings erstmal in einen kleineren für beide unbekannten Käfig. Der Kampf ging los. Also wieder getrennt und erstmal in zwei getrennte Käfig mit Sicht- und Geruchkontakt. Beide machten Terror, also einen Käfig aus dem Zimmer gebracht. Keine Ruhe eingekehrt und die Nacht war dann auch schon um. Der Standard und der Blonde haben inzwischen gefressen und geschlafen. Der Tag war auch nicht besser, da weder der Black Velvet noch der Beige sich beruhigen wollten. Also haben wir alle vier nochmal alle zusammengesetzt und nun fing der Black Velvet an, alle zu beissen und zu attakieren. Sie mussten alle Fell lassen und der Beige hat eine schlimme Verletzung am Mäulchen davon getragen. Der Blonde wurde auch im Gesicht gebissen, war aber nicht so schlimm. Der Standard hatte Glück, er hat nur Fell gelassen.
Wir haben dann Beige, Standard und Blond in den großen Käfig gesetzt und alles war friedlich. Habe die drei eingepackt und bin zum TA zur med. Versorgung. Der Black Velvet hat, sobald man ihn anfassen wollte oder ihm ein Leckerli geben angefangen Terror zu machen und zu beissen.
Die Züchterin (hatte laufend Kontakt - und hohe Tel.-Kosten) bat mich den Black Velvet und auch die übrigen nicht weiter zu stressen und ihn zurück zu bringen. Ich hatte Prob. ihn in die Transportbox zu bekommen, da er gebissen hat. Konnte die Züchterin überhaupt nicht verstehen, da es so ein friedliches Tier bis dahin war.
Bei der Züchterin angekommen, war er das auch wieder .... wenn er nun noch reden könnte, hätte er sicher gesagt "so, da bin ich wieder, hab sie mal alle kurz aufgemischt"
Zusatz: Der Blond war nur mit Böckchen zusammen und hatte noch keinen Kontakt zu Weibchen. Der Black Velvet saß bei einem Weibchen, sollte aber keine Junge zeugen. Er kam zurück zu "seinem" Weibchen und nun wird er wahrscheinlich kastriert. Die Züchterin lässt es sehr ungern machen, will ihn aber von seiner großen Liebe auch nicht trennen, soweit ich weiß.

Die 3-Männer-WG - Beide/Blond/Standard hatten nach 3 Tagen Freilauf und sie kuscheln und lieben sich. Rangordnung wird natürlich immer wieder geklärt, ist uns aber noch immer nicht klar wer das "SAGEN" hat. Scheint von Tag zu Tag verschieden zu sein.

Komplikationen: einige

Ergebnis: positiv und negativ

Meine Erkenntnis: Es ist einfacher Böckchen zu Vergesellschaften die noch keinen Kontakt zu Weibchen hatten.


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BeitragVerfasst: Mi Jun 30, 2004 16:05 
Hier mal eine Abwandlung der Trankportbox-Autofahrt Methode:

Spazieren durch Treppenhaus :P

Wir hatten uns entschieden unser Notfalltierchen doch nicht weiterzuvermitteln, sondern ihr eine Freundin zu holen.
Sind zu einer Züchtering "zum Gucken" gefahren und haben uns dort in eine hübsche Silberschekce ver-guckt - die wurde sofort mitgenommen :D
Zu Hause haben wir die beiden in die Box gesteckt, wobei Lilli, die ihre ersten Lebensjahre alleine verbringen musste, zickig bis zum Umfallen war.
Sie hat nur geschimpft, gemeckert und wußte nicht, was sie mit der Kleenen anfangen soll. Die kleine Yoko hatte die Ruhe weg und hat sich mittig in die Box gesetzt, frei nach dem motto "die alte Schreckschraube kriegt sich wieder ein".
Wir haben den Käfig sauber gemacht und sind bei lauten Schimpfattaken treppauf und treppab gelaufen, mal 'ne Runde durchs Wohnzimmer, dann mal in den Keller usw. (besser als jede Runde Jogen 8) )
Naja, irgendwann ist Lilli dann wohl aufgefallen, dass man mit dem Fellknubbel in der Mitte gut kuscheln kann und hat das dann ausgibig getan.
Der ganze Spaß war in 2 Stunden über die Bühne gegangen.
Seit dem sind die beiden "ein Arsch und ein Gesicht" und wenn Lilli mal wieder Probleme hat (leichte Fallsucht und anfangs auch Krämpfe) ist Yoko immer dabei und stützt und bemuttert unseren ehemaligen Schimpf-Chilla.
Wir waren zu Hause von unserer ersten Vergesellschaftung positiv überrascht :P

Grüße
Daphne


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BeitragVerfasst: Fr Okt 29, 2004 20:46 
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Beiträge: 1674
Wohnort: Neuburg/Bayern
Hier mal meine Vergesellschaftung von Balu weiblich damals fast 4 Jahre und Muna weiblich damals 4 Monate.
- Käfig wurde ausgeräumt bis auf das nötigste und mit Essigwasser gereinigt.
- frisches Streu, Sand etc. rein
- alles was verletzen könnte kam vorerst raus ausser Schlafhäuser
- Muna kam mit ihrer Besitzerin und meiner Vergesellschaftungs-Helferin an, wir liessen beide beschnüffeln von Transportbox zu Transportbox
- Tiere wurden ausgetauscht in die Transportbox des anderen wegen Geruch
- beide Tiere kamen zusammen in Transportbox, keine aggressive Reaktion, eher der Wunsch einfach wieder rauszudürfen, aber nichts gegeneinander
- Muna durfte Käfig erst mal alleine erkunden damit sie Sprungmöglichkeiten und Abstände abschätzen konnte
- beide Tiere kamen in großen Käfig
- es passierte nichts, Balu verzog sich nach oben, Muna blieb unten
- von weitem beschnüffelten sie alles worauf der andere gerade sass
- das Ganze ging Stunden so, ohne Aggression, keine Gejage nichts
- die Helferin verabschiedete sich nachts irgendwann mal und ich bezog Spähposten um einzugreifen im Notfall
- als ich langsam müde wurde ging es dann los Balu ließ die kleine Muna nichts eigenständiges tun und verjagte sie überall außer von einem Brett, das durch Ast geschützt war und auf dem nur einer sitzen konnte
- Balu wurde ständig angepinkelt als sie Muna zu nahe kam, da sie Muna einfach nur wieder "weg" haben wollte, man merkte daß sie einfach nur ihre Ruhe wollte aber keine persönliche Abneigung hatte, sie hatte selber auch etwas Angst und war unsicher dieses Etwas von Muna zu berühren, die Körpersprache scheiterte immer an mangelndem Vertrauen
- die ganze Nacht hüpften die alle halbe bis dreiviertel Stunde umher, Balu ihr Reich und ihre Rangordnung zu verteidigen
- Muna gab immer nach außer wenn Balu zu nahe kam und reagierte dann mit Pipiduschen
- Morgens nachdem ich nur immer kurz eingenickt bin nahm ich die Kleine erst mal raus und fütterte sie weil ich dachte sie hatte drin zu wenig Möglichkeit in Ruhe zu fressen
- dann wieder rein und beide schliefen, Balu oben, Muna unten auf ihrem Brett
- alle 2 Std. schaute Balu nach ob Muna noch da ist und verjagte sie wenn sie zu weit im Käfig vordrang
- wenn ich Balu ansprach war sie sofort eifersüchtig bei mir zur Stelle
- die Abstände der Verjagungen wurden kürzer in der nächsten Nacht, so ca. alle 2 Std. und tagsüber so alle 3 Std.
- Balu wurde stinkig weil sie nicht rausdurfte und ich beide raus um Balu zu zeigen daß sich nichts verändert hat, außer daß Muna hier wohnt, ihre Gewohnheiten aber die gleichen bleiben konnten
- draußen waren die Verjagungen relativ gering und beide hatten Ablenkung und Bewegung
- beide gingen von Anfang an auch selber wieder in den Käfig zurück
- Balu glaub ich hoffte zwar daß Muna plötzlich wieder verschwindet, gewöhnte sich aber relativ schnell daran und wie gesagt sie biß aber nie
- ich hatte extra Urlaub genommen und beobachtete so ziemlich alles
- nach 4 Tagen erkundete Muna die oberen Sitzbretter
- Muna war auch immer diejenige die Balu immer wieder anbettelte um zu kuscheln, schnüffeln etc., jede Abweisung steckte sie gut weg und versuchte es immer und immer wieder, bis Balu langsam nachgab und Sympathie zeigte
- sie beschnüffelten sich immer mehr und die Körpersprache funktionierte immer besser, die Pippiduschen wurden weniger, langsam kam Vertrauen auf
- nach 1 Woche konnten beide nebeneinander sitzen und schlafen
- nach 2 Wochen kuschelten sie ganz süß
Balu hat immer noch ihre alten Gewohnheiten, vor allem was kuscheln mit mir betrifft, oder auf den Füßen von meinem Freund zu sitzen, aber sie liebt ihre Muna über alles und kuschelt ganz viel.
Muna haben wir es zu verdanken weil sie so ein aufgewecktes Mädel ist, die immer wieder einstecken kann und dann doch wieder ganz lieb bei Balu ankommt.
Auch die Geschlechtsreife haben wir von Muna bereits überstanden. Balu ist Chefin und Muna akzeptiert das. Schubst Balu sie mal weg von was, geht sie einfach schnell ganz woanders hin als ob sie da eh nicht hingewollt hätte. Später wenns Balu egal ist macht sie dann das was Balu vorher verboten hatte.
Fressen aus einem großen Napf ist mittlerweile kein Thema mehr, obwohl Balu absolut verfressen ist und die beiden ständig wenn sie meinen die andere hätte was gekriegt sofort gegenseitige Mundkontrolle machen.
Aber ernsthaften Streit gibt es deshalb nie.

Das mal meine Erfahrung mit der Vergesellschaftung. Ob es jemals wieder auf diese Art und Weise klappt ist fraglich. Wir haben uns auf unser Gefühl verlassen und haben sich nicht getäuscht.

Mag sein daß dies keinem Lehrbuch entsprungen ist, aber es hat geklappt und ich hatte den Eindruck daß beide mit diesem "Stress" den diese Vergesellschaftung verursacht hat gut leben konnten. Und es hat geklappt :D

Mir fehlte in dieser ersten Woche der Schlaf, da ich ins Arbeitszimmer zog um meinem Freund seinen Schlaf zu lassen. Verpaßt hab ich fast nichts und ihr könnt euch vorstellen wie kaputt ich danach war. Aber die ersten Kuschelbilder machten alles wieder gut. In dieser ersten Zeit telefonierte ich täglich mit meiner Helferin die schon mehrere Vergesellschaftungen gemacht hatte, die bisher alle geklappt haben. Wir waren die erste, die nicht gleich ihrer üblichen Erfahrungen waren, haha :lol:
Viele Grüße Nicki

Anbei 2 Bilder aus den ersten 3 Tagen in denen sie sich immer wieder vorsichtig so näherten und 2 erste Kuschelbilder (Juni 2004).


Dateianhänge:
Dateikommentar: Balu oben, Muna unten.
BALUMUNASCHLAF8.JPG
BALUMUNASCHLAF8.JPG [ 200 Bytes | 9432-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Balu vorne, Muna entspannt hinten, Füße grind...
BALUMUNASCHLAF11.JPG
BALUMUNASCHLAF11.JPG [ 200 Bytes | 12417-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Muna links mal wieder friedlich um Zuneigung bettelnd und neugierig.
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Dateikommentar: Balu kommt Muna so richtig nah..
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LG Nicki
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Lebende Geschöpfe dürfen wir nicht wie Schuhe,Töpfeo.Pfannen behandeln,die wir fortwerfen wenn sie vom Dienst abgenutzt+abgetragen sind.
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 Betreff des Beitrags: Vergelellschaftung von 3 chins
BeitragVerfasst: Di Feb 01, 2005 10:59 
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Diplom Chin
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Beiträge: 144
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Hallo,
dann will ich mich mal anschließen und auch etwa über die Vergellschaftung meiner 3 chins erzählen.

Methode:
"Transportbox-Methode"

Tiere (Geschlecht, Alter zum Zeitpunkt der Vergesellschaftung):
Bambam (Böckchen), etwa ein 3/4 Jahre, aus der Zoohandlung
Fred (Böckchen), 17 Wochen, vom Züchter
Barney (Böckchen), etwa 9 Monate, Abgabetier von Maverick

Zeitpunkt der Vergesellschaftung:
der 16.01.2005

Beschreibung der Vergesellschaftung:
Ich hatte gerade Barney von Maverick abgeholt, nach der langen autofahrt lies ich ihn erst mal alleine im Auslaufzimmer ohne sicht kontakt zu den anderen laufen um sich ein bisschen auszuruhen. Nach 2 Stunden holten ich und mein Freund Bambam und Fred dazu damit sich sich kurz beschnupern konnten. Das verlief sehr gut dann ging es ab in die Tranportbox wo sie weitere 2 Stunden drinnen blieben. Es gab ein paar kleinere zankereien doch danach war ruhe und sie kuschelten sich alle an eine ander. In der Zeit wo sie in der Box waren reinigte ich den Käfig und räumte alles um damit es für alle unbekanntes Gebiet war. Auch im Käfig blieb es ruhig bis heute.

Komplikationen:
Keine

Endergebnis:
positiv

Ich bin sehr froh das diese Vergellschaftung funktioniert hat da ich schon einige fehlschläge hinter mir habe, jedoch mit einem anderen chin das ich leider abgeben musste da sie rasend eifersüchtig auf alle anderen chins war. Dadurch war sie stendigem Stress ausgesetzt was natürlich für die Gesundheit der chins nicht gut ist deswegen habe ich mich schweren Herzens dazu entschieden sie abzugeben.

LG Sabrina

hier noch ein paar bilder der 3


Dateianhänge:
Dateikommentar: Das ist Bambam ein Silberschecke böckchen.
Bambam beim flüschten.JPG
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Dateikommentar: Das ist Fred ein Standart böckchen.
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Dateikommentar: Das ist Barney ein Aprico böckchen noch ein bisschen zurückhaltend
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Dateikommentar: Fred wird fast erdrückt doch das scheint ihn nicht zu stören.
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Dateikommentar: Barney ist leider nicht so gut zu sehen.
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 Betreff des Beitrags: Vergesellschaftung insgesamt dreimal
BeitragVerfasst: Sa Mai 07, 2005 22:58 
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Prof. Dr. Dr. Chinchilla
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Registriert: Mo Apr 04, 2005 19:01
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Wohnort: Nähe Kempten
Hallo, dann berichte ich mal von meinen bisher drei Vergesellschaftungen. Das wird auch ein bischen länger, sorry. Ich versuch es übersichtlich zu gestalten.

Methode: Kleinbox
Tiere(Geschlecht und Alter) beiges Böckchen ca. 1,5 Jahre und standard Böckchen knapp 3 Monate alt
Zeitpunkt: Anfang November 2003

Beschreibung:
Der Bruder meines beigen Böckchens war ein paar Tage zuvor gestorben, wir hatten uns darum schnell um neue Gesellschaft bemüht.
Ich hatte damals null Erfahrung mit Vergesellschaftungen und mich da ganz an die Züchterin des Standardböckchens gehalten.
Wir liessen beide zuerst aneinander Schnuppern und sperrten sie dann für eine knappe Stunde in einen Schaukäfig. Hier gab es keine Probleme. Dann setzten wir sie in die größere Transportbox um und es folgte noch eine halbe Stunde Autofahrt. Zu Hause mussten Sie noch ein bischen in der Transportbox ausharren, weil ich den Käfig reinigen und umgestalten musste. Auch als sie in den Käfig umgezogen waren, gab es niemals einen Hauch von Streit. Auch nicht, als der Standard geschlechtsreif wurde.

Komplikationen: Keine!
Ergebnis: Positiv

Nun zu meiner zweiten Vergesellschaftung:

Methode: Kleinbox
Tiere (Alter und Geschlecht): Standardböckchen 2Jahre und Standardböckchen 4Jahre
Zeitpunkt: Januar 2005

Beschreibung:
Ich fand damals im Internet die Anzeige, wo eine Frau ganz in meiner Nähe um Rat fragte. Sie hatte 4 Chins aus schlechter Haltung gerettet, aber leider selbst fast keine Ahnung von diesen possierlichen Tierchen. Bei dem 4Jahre alten Bock war zuerst ein Weibchen, das leider ein paar Tage, bevor ich sie traf, verstarb. Der 2Jahre alte war mit seinem Bruder zusammen gewesen, hatten sich aber wegen des Weibchens zerstritten. Wir schafften es auch nicht nach 2Wochen Einsamkeit die Brüder wieder zu vereinen. Darum versuchten es wir dann mit dem 4jährigen Witwer. Wir liessen beide aneinander schnuppern, sie kannten den Geruch voneinander schon etwas, weil die Käfige mit etwas Abstand nebeneinander standen und sie wechselweise im gleichen Raum Auslauf erhielten.
Daraufhin setzten wir sie in eine kleine Transportbox (so eine mit Pfötchen). Hier wurde erst mal gemeckert. Achso, nach dem Schnuppern, hatten wir die Tiere ein bischen mit riechendem Antiungeziefermittel speziell für Kleintiere abgerieben, vielleicht hilfts ein bischen (nicht gegen Ungeziefer, sondern gegen den Fremdgeruch). Wir reinigten und gestalteten den zukünftigen Käfig inzwischen um. Fast eine Stunde blieben die zwei in der Box. Danach durften sie in den Käfig. Ich musste heim, hatte aber genaue Anweisung gegeben aufzupassen und bei Verletzungen sofort zu trennen usw.. Die beiden hatten noch zwei drei Nächte die Rangordnung geklärt dabei war ein bischen Fell geflogen. Aber sie kuschelten miteinander.

Komplikationen:Keine
Ergebnis: Positiv

Jetzt zu meiner letzten Vergesellschaftung:

Methode: Kleinbox
Tiere(Alter und Geschlecht): beiger Bock 2Jahre und 9Monate, Standard Bock 1Jahr und 8Monate mit Silberschecke Bock 3,5Monate
Zeitpunkt: April 2005

Beschreibung:

Habe für meine beiden Böcke (standard und beige, siehe meine erste Vergesellschaftung) eine schöne große Zimmereckvoliere gebaut und bevor sie einziehen durften gemeint, dass da doch noch locker Platz für einen dritten wär. Hab mich auch hier im Forum zur Vergesellschaftung von drei Böckchen schlau gemacht und mich dann dafür entschieden. Es war meine schwierigste Vergesellschaftung bisher.

Ich nahm meine mit zur Züchterin, liess sie wieder aneinander schnuppern und setzte sie zusammen in meine kleine Pfötchentransportbox. Ganz unerwartet zischte mein standard meinen beigen an, der kl. silberschecke, wurde von beiden ignoriert. Die Heimfahrt dauerte hier des Weges wegen ca. 2 Stunden. Mein Standard beruhigte sich etwas, trotzdem kam abundzu noch ein zischen. Zu Hause kamen sie zuerst in einen Kaninchenkäfig neben mein Bett. Das ich die Nacht kein Auge zugemacht hab, brauch ich niemandem zu erzählen. Mein Standard hat auch hier immer wieder meinen beigen angemeckert. Zweimal hat er ihn auch kurz gejagt. Dabei hat er den silberschecken erschreckt, dass der die nächste halbe Stunde beide gewarnt hat, wenn sie in seine Nähe kamen. Haben sich bis in die Morgenstunden alle beruhigt und miteinander gekuschelt.
Hab es dann versucht und sie am Nachmittag in die Voliere gelassen. Nachts hab ich alle Türen aufgelassen, aber ausser hin und wieder einem kurzen Meckerer hatte ich nichts bemerkt. Trotzdem wich mein beiger am nächsten Tag meinem Standard sofort aus wenn er ihn sah, der hüpfte dann schon fast automatisch auch mal zwei Sätze hinterher, oder auch nicht. Aber sichtbar taten sie sich nichts. Nur den Schecken mussten sie wieder erschreckt haben, der sass in einem Häuschen und meckerte, wenn einer in die Nähe kam.
Also alle drei in die Pfötchenbox. Den ganzen Abend lang. Keine Probleme.
Aber am nächsten Tag wich der beige immer noch aus, der schecke kuschelte mit dem standard. Wieder einen Abend Pfötchenbox - keine Besserung. Also zwei Tage Kaninchenkäfig - alle kuscheln morgens, nachts nicht eine Spur von gemecker. Zurück in der Voliere, weicht am nächsten Tag der beige immer noch aus, nur mit dem Unterschied, dass es den Standard garnicht mehr interessiert. Das heisst er geht ihm garnicht nach. Wenn er nicht jagt, müsste der beige doch garkeine Angst mehr haben. Ich glaube er hatte nur Probleme mit dem Rangordnung klären, wollte den Standard nicht ranlassen.
Also entschloss ich mich sie eine ganze Wochen in den Kaninchenkäfig zu setzen. Daraus wurden dann nur 4 Tage. Sie haben so gelitten, so am Gitter gehangen, das hab ich nicht mehr mitanschauen können.
Ab dem Zeitpunkt haben alle drei gekuschelt.
Das hatt jetzt fast einen ganzen Monat gedauert. Bald wird der kl. Silberschecke geschlechtsreif, da könnt es nochmal ein bischen schwierig werden. Mal schaun.

Komplikationen:Einige Kleinere, aber nichts ernstes
Ergebnis:Positiv

Ich hoffe das ist jetzt nicht zu lang zum lesen geworden.
LG
Tanja

_________________
Lg
Tanja
mit nur noch 4 Fellnasen

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do Mai 12, 2005 12:28 
Wollte hier nur mal ganz kurz von einer Wunsch-Vergesellschaftung berichten...
Meinen Bock hatte ich schon seit Herbst 2002, leider alleine, aber ich wäre mit 2 Chins auf einmal vielleicht überfordert gewesen...
Im Juni 2004 entschloss ich mich dann endlich einen Partner für ihn zu holen. Da ich auch an Nachwuchs dachte, holte ich ihm ein Weibchen dazu.
Erstmal habe ich überlegt, wie ich die beiden nun aneinander bringe, hatte mich über mögliche Methoden informiert, dachte aber, du versuchst es einfach mal so. Das Weibchen hatte ich beim Transport in ner Katzentransportbox, und diese stellte ich an Pedros Käfig ran, öffnete beide Türen und ließ die beiden einfach mal aufeinander treffen...
Natürlich verteidgte Pedro gleich sein Revier und die huschte ängstlich wieder in die Box... dort wagte sich Pedro widerum nciht rein, weil das für ihn ja ihr Revier war...
Also habe ich die da einfach stundenlang so stehen lassen und abgewartet, Angst dass die sich verletzten hatte ich nicht, da er sie in Ruhe ließ, wenn sie sich "ergab"..
Die erste Nacht habe ich die Türen wieder zu gemacht, am nächsten tag gleich wieder auf... Und schon an diesem Tage entwickelte sich das Kennenlernen,sie beshcnupperten sich, liefen umeinander rum, taten sich nichts... In der Nacht ließ ich die Türen auf und am nächsten Tag dachte ich, ich guck nciht richtig, saßen sie in Pedros Käfig aufm Brett und kuschelten miteinander...
Ja... mehr Glück kann man wohl nciht haben, oder???


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