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 Betreff des Beitrags: Qualifizierter Tierarzt im Raum Augsburg - Landsberg - M. ?
BeitragVerfasst: Sa Mär 18, 2006 1:42 
Erstmal Hallo an alle hier,

und entschuldigt bitte, dass ich gleich mit der Tür ins Haus falle.

Wir sind seit einer Woche glückliche Besitzer eines Geschwisterpärchens M/W und haben - um ehrlich zu sein - den Themen Fortpflanzung, Inzucht und Kastration im Vorfeld vielleicht nicht die gebotene Aufmerksamkeit geschenkt. Mea culpa.

Trotz der Lektüre verschiedener Bücher sind wir als absolute Neulinge erst jetzt im Internet auf die Brisanz dieser Thematik gestossen.

Die Tiere stammen von einer Bekannten und sind bereits sehr zahm (geboren 01.01.06) und uns schon derart ans Herz gewachsen, dass uns die im Internet zu findenden Horrorberichte über Kastrationen schockiert und irritiert haben.

Langer Rede kurzer Sinn: wir möchten, wenn es irgend geht, beide Chinis behalten und das Böckchen kastrieren lassen.

Da dieser Eingriff jedoch offenbar mit gravierenden Risiken verbunden ist, sind wir auf der Suche nach dem bestmöglichen Tierarzt, der auf diesem Gebiet entsprechende Erfahrungen hat.

Die Tierarztliste weist im Münchner Raum mehrere Anlaufstellen auf. Da uns keiner dieser Ärzte bekannt ist, möchte ich bitten, die Erfahrungen bei den Münchner Tierärzten in Sachen Kastration - positiv wie negativ - zu posten.


Für jede Anregung dankbar



Chris


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BeitragVerfasst: Sa Mär 18, 2006 1:48 
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Master of Chins
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Registriert: Sa Nov 29, 2003 0:31
Beiträge: 3977
Wohnort: Bad Kreuznach
Hi,
schau mal hier:
http://forum.chinchillahilfe.de/board/v ... .php?t=410

Die Berwertung von TÄ in einem öffentlichen Forum immer eine etwas heikle Sache. Zum einen dürfen sie keine Werbung betreiben, zum anderen könnte ein negativ bewerteter TA sich etwas auf die Füsse getreten fühlen...

_________________
Gruß
Jens,Brutus,Hera,Sky,Nero und Alvin
Lissy,Henry und Heaven, ich denke an euch!
http://www.jens-und-co.de


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BeitragVerfasst: Sa Mär 18, 2006 13:58 
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Master of Chins
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Registriert: Do Sep 08, 2005 20:01
Beiträge: 4367
Wohnort: Nabburg
Hallo Chris,

wünsche erstmal ein herzliches willkommen im Forum! Was das mit den TÄ betrifft ist dies schwierig.
Ich kann dir mal den RAt geben, gehe zu einem TA und frage ihn explizit über Chinkastrationen aus, wieviele er davon schon gemacht hat, wieviele chins dabei verstorben sind, wie er diese durchführt, welche Narkose er verwendet, welches Nahtmaterial und und und... so erhältst du schonmal einen eindruck vom TA (ob er ahnung hat oder nicht) dies kannste ja dann hier im Forum schreiben und wir können dir dann schon was dazu schreiben. Ich habe meinen Bock auch von einem TA in meiner Nähe kastrieren lassen und habe es auch so gemacht (habe ihn sämtliche Fragen gestellt) und ich muß sagen, ich hatte eben Glück meinem Chin gehts super.
Du könntest aber auch Matthias alias Munichchins eine PN schreiben, denn er kommt aus München und dürfte von daher vielleicht noch am besten über Münchner TA´s bescheid wissen! :wink:
Drücke auf alle Fälle dann die Daumen und wünsche noch viel Spaß!

Liebe Grüße Yvonne

PS: Noch ne möglichkeit wäre, noch ein Pärchen zu besorgen und dann eben gleichgeschlechtlich zu vergesellschaften, dann hättest du zwei käfig mit jeweils 2 weibchen und 2 Böcke und dann könntest Du dir die Kastration ganz sparen. :wink:

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Tiere sind die schönsten Geschöpfe dieser Erde - manchmal sollten Menschen mehr wie Tiere sein!


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BeitragVerfasst: Sa Mär 18, 2006 23:59 
Hallo,

habt besten Dank für Eure Antworten und PN!

@Yvonne
Dein Vorschlag mit dem zweiten Käfig wäre sicher die Ideallösung, kommt aber leider wegen Platzproblemen für uns nicht in Frage.

Wir haben nun einen bestimmten TA in München im Auge und ich werde hoffentlich positives berichten können.

Ansonsten darf ich Euch zu diesem tollen Forum gratulieren - unglaublich, was sich da alles an Infos und Tips finden lässt!


Ciao,


Chris


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BeitragVerfasst: So Mär 19, 2006 13:42 
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Master of Chins
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Registriert: Do Sep 08, 2005 20:01
Beiträge: 4367
Wohnort: Nabburg
Hallo chris,

vielen DAnk! Wir versuchen zumindest stets unser bestes! Finde dieses Forum selbst auch super klasse!
drücke Dir auf alle Fälle die Daumen, dass alles gut läuft!!!
Halt uns auf dem Laufenden!!!

Liebe Grüße Yvonne

_________________
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BeitragVerfasst: Fr Apr 14, 2006 23:28 
Hallo zusammen,

so, zuerst gibts die gute Nachricht:

Unser Zorro wurde gestern bei einer Tierärztin in Kaufering bei Landsberg kastriert. Es ist alles gut verlaufen und Zorro ist mittlerweile wieder fit und munter, nachdem es gestern nachmittag eine ganze Weile gedauert hat, bis er wieder zu fressen anfing.

Für die Tierärztin haben wir uns aufgrund eines Tips per PM entschieden - nochmals besten Dank!

Nun, es gibt aber auch weniger erfreuliches zu vermelden: seine Schwester ist absolut aggressiv gegen ihn.

Nachdem die beiden gestern abend kurzzeitig zusammen im Käfig waren griff sie ihn sofort an, woraufhin wir die beiden natürlich sofort getrennt haben. Heute vormittag, als beide wach waren, haben wir sie zusammen auslaufen lassen und auch dabei kam es zu regelrechten Jagdszenen ;-(

Also die Käfige zusammengestellt. Heute abend haben wir sie dann getrennt auslaufen lassen, aber da er sehr unruhig war und offensichtlich etwas suchte, haben wir den Notkäfig mit ihr in den Raum gestellt. Er war sehr interessiert und versuchte sie zu beschnuppern, aber sie versuchte durch die Gitterstäbe zu beissen.

Mutig kletterte er zwei Mal auf ihren Käfig, doch sie biss von unten nach ihm und erwischte beim zweiten Mal seine Pfote. Passiert ist nix, es floss auch kein Blut, aber letztlich sind wir von ihrer Aggressivität schockiert, zumal die beiden ein Herz und eine Seele waren.

Ich fürchte, wenn das so weitergeht, werde ich bald so grau wie Zorro sein :shock:

Was meint ihr? Gibts noch Chancen oder war alles letztlich für die Katz und wir müssen ein Tier abgeben?


Schon wieder besorgt,


Chris


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BeitragVerfasst: Fr Apr 14, 2006 23:51 
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Prof. Chin
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Registriert: Di Feb 07, 2006 23:36
Beiträge: 513
Hallo Chris,

erstmal schön das die Kastration geklappt hat!!!

Leider ist das bei vielen Chins so, die Kastriert wurden und von ihrer Partnerin angegriffen werde d.h. nicht mehr akzeptiert werden. Die Silberschecke die ich "übernommen" habe ist auch so eine.

Ich weis nicht wie du Vergesellschaftest? Das klingt schon heftig, zum glück ist nichts passiert!
Ich würde noch etwas warten bis sie sich beruhigt haben und dann nochmal versuchen. Die beiden aber vollkommen trennen und dann die Kleinkäfigmethode nehmen. Und so viel wie möglich dabei bleiben das sie ihn nicht in der Luft zerrupft.

_________________
Liebe Grüße
Nadine


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BeitragVerfasst: Sa Apr 15, 2006 0:26 
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Hallo,

war das Weibchen beim TA dabei?

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Grüße, Matthias
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BeitragVerfasst: Sa Apr 15, 2006 0:40 
Hallo Nadine,

also um offen zu sein habe ich nicht viel Ahnung von Gesellschaftung, außer dem wenigen Wissen, das ich mir hier angelesen habe. Wir sind halt Neulinge und haben mit diesem Problem überhaupt nicht gerechnet.

Was bedeutet Kleinkäfigmethode? Die beiden in einen kleinen Käfig zusammensperren? Das kann ich mir im Moment gar nicht so recht vorstellen - das hört sich in der jetzigen Situation an wie "Ring frei".

Thx,


Chris


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BeitragVerfasst: Sa Apr 15, 2006 0:41 
Hallo Matthias,


nein, Weibchen war nicht dabei.


Gruß


Chris


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BeitragVerfasst: Sa Apr 15, 2006 0:49 
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Beiträge: 2726
Wohnort: Hohenschäftlarn
Hallo Chris,

Ich nehme an es wurde auch Inhalationsnarkose verwendet?

Das ist ein klassisches Problem. Das Weibchen sollte bei der Kastration immer beim TA dabei sein, damit es die gleichen Gerüche mit bekommt. Ansonsten kommt das Böckchen nach einer Weile zurück, riecht nach Desinfektionsmittel und dem Inhalationsmittel - also praktisch wie ein vollkommen fremdes Tier - dazu kommt dass es quasi ein geschwächtes Tier ist, also wie ein krankes wirkt - dadurch kommt es fast immer zu solchen Problemen.

Du kannst sie im Prinzip nur vollkommen neu vergesellschaften. Ich würde jetzt aus dem Gefühl raus eher zu einer Käfig an Käfig Methode raten (ohne Freilauf) - in eine kleine Box solltest Du sie erst setzen, wenn er sich vollkommen von der OP erholt hat.

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Grüße, Matthias
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BeitragVerfasst: Sa Apr 15, 2006 1:09 
Hallo Matthias,

Du hast Recht, es war eine Inhalationsnarkose. Ich hatte auch schon den Post für den Erfahrungsthread fertig, aber dann doch wieder gelöscht, weil ich die weitere Entwicklung noch abwarten will.

Für die Ärztin in Kaufering haben wir uns wegen der Nähe entschieden, vor allem im Hinblick auf evtl. Komplikationen.

Die Käfige hatten wir seit heute vormittag zusammen stehen, aber da er nach dem Biss heute abend gar nicht mehr nach unten ging, wo der andere Käfig stand, hab ich sie vorhin wieder auseinandergestellt.

Wie lange sollte es dauern, bis er wieder völlig fit ist? Das Problem ist, dass wir einen großen Käfig haben und als "Notfallkäfig" einen Hasenkäfig, der für Chins auf Dauer nicht geeignet ist. Und ich habe den Eindruck, dass der ungewohnt enge Käfig ihre Aggressivität nur noch steigert.


Grüsse


Chris


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BeitragVerfasst: Sa Apr 15, 2006 1:27 
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Hallo Chris,

ich würde die Käfige wieder nebeneinander stellen, auch wenn er jetzt vielleicht nicht hin geht ist ea ganz gut wenn sie sich sehen uns riechen können.

Als "gut erholt" würde ich den Zeitpunkt nach Ziehen der Fäden ansehen (1-2 Tage danach) - dann sollte es wieder gehen. Ich denke mal Ihr habt dafür einen Termin so in etwa einer Woche oder?

Bis dahin kannst Du ihnen ja Auslauf geben - achte nur darauf, dass keiner der beiden den anderen beim Auslauf beobachten kann (also nicht in der Zeit im gleichen Raum ist).

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Grüße, Matthias
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BeitragVerfasst: Sa Apr 15, 2006 1:44 
Danke für Deine Tips Matthias.

Die Ärztin hat selbstauflösende Fäden verwendet, von daher haben wir also keinen weiteren Termin.

Die Naht ist im übirgen nicht zu sehen, da hat die Ärztin ganze Arbeit geleistet. Außer abrasiertem Fell und einem überstehenden Faden ist nix zu sehen. Den Faden hat er sich wohl selbst gezogen, ist aber nicht schlimm, da die Ärztin zweimal genäht hat.

Grüsse


Chris


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BeitragVerfasst: Sa Apr 15, 2006 11:46 
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Registriert: Di Nov 18, 2003 0:48
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Wohnort: Hohenschäftlarn
Hallo,

ich würde ungefär eine Woche warten bevor Du mit der Vergesellschaftung beginnst - das sollte auch bei selbstauflösenden Fäden genügen.

Kontrolliere vielleicht auch die Nahtstelle gelegentlich (auch vielleicht noch mal so in 2-3 Wochen) - selbstauflösende Fäden sind immer so eine Sache. In den meisten Fällen, in denen es im Nachhinein zu Problemen kam, waren das Entzündungen duch Fäden die sich nicht vernünftig aufgelöst haben. Muss natürlich nicht passieren, aber behalte es vorsichtshalber einfach etwas im Auge.

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Grüße, Matthias
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