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BeitragVerfasst: Di Mär 30, 2004 0:14 
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Master of Chins
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Registriert: Mo Nov 17, 2003 14:01
Beiträge: 2857
Wohnort: bei Stuttgart
Sehr traurige und schockierende Erfahrung:

Chin: Matti

Jahr: 03/2004

Art der OP: Kastration

Alter bei der OP: 3 Jahre und 5 Monate

Narkoseform: Injektionsnarkose + örtliche Betäubung

Art der Fäden: selbstauflösend (Monocryl, um die Hoden abzubinden) und Ethilon..ich bin zur Zeit sehr durcheinander...(für die Naht, ich hoffe die Schreibweise stimmt jetzt, es handelt sich um sehr dünne Fäden, die sich nicht selbst auflösen)

Probleme: Es hat sich herausgestellt, dass alles Reden und Abfragen vorher im Grunde nichts hilft, wenn die ÄrztInnen ihre Verantwortung nicht sehen und diese nicht ernst nehmen----> im nachhinein hat sich herausgestellt, dass wir vorher grundfalsch informiert wurden (uns wurde gesagt, dass mit einer leichten Injektion + Gasnarkose + Gegenmittel gearbeitet wird und außerdem stellte sich heraus, dass sie bei der Berechnung der Injektionsnarkosendosierung 70 g mehr an Gewicht angenommen hatten) Mein Matt ist nach der OP gestorben und wir sind nach wie vor schockiert und untröstlich. Wenn wir nicht darauf bestanden hätten, dass uns schriftlich mitgeteilt wird wie die Narkose + OP durchgeführt wurde, dann hätten wir nie erfahren was da gelaufen ist.
Deshalb an alle: Am besten ist es, wenn ihr Menschen persönlich kennt, die ihre Tiere in einer bestimmten Klinik kastrieren oder operieren ließen. Ich habe inzwischen das letzte Vertrauen in die "Fach"leute verloren

Gruß von Suse


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BeitragVerfasst: So Apr 25, 2004 14:04 
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Abitur Chin

Registriert: Mo Apr 12, 2004 11:36
Beiträge: 69
Wohnort: Berlin
Positive und negative Erfahrung gleichzeitig


Chin: Lissy

Alter: ca. 4 Jahre (Tierheimchin)

OP: Gebärmutterentfernung bei Weibchen

Wann: Dezember 2003

Art der Narkose: Inhalationsnarkose

Nahtmaterial: nicht bekannt

Die OP verlief gut. Tier war wach und an Umwelt interessiert. Interesse am Futter - aufgrund der Schwäche mußte es jedoch mit der Spritze gefüttert werden. Mußte dann aber drei Tage nach der OP wegen Schlaganfall / Embolie eingeschläfert werden. Das sind leider die Risiken einer OP.

Kati


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BeitragVerfasst: So Apr 25, 2004 15:58 
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gelöschter User

Registriert: Fr Nov 28, 2003 16:57
Beiträge: 1
Wohnort: München
Hier ist noch ein Feedback zum Thema von anderer Stelle im Forum....

black kiwi hat geschrieben:
Habe bisher auch nur gute Erfahrungen sammeln konnen bei Kastraten unsere Chirugin kastriert per Injektion und bisher sind nur zwei von über 150 auf dem "Tisch" geblieben,die aber nachweislich krank waren-ergab der Pathobericht ich glaub einmal nur Leber und das andere war völlig "hinüber"äußerlich waren sie so weitesgehend ok.!!!!!
Auch weit nach der Kastration waren viele Böckchen nicht mehr so markierungsfreudig-kein Wunder der hormonelle Streß immer das Revier zu verteidigen läßt ja automatisch nach,etc,etc.
Sonnenscheingrüße 8)



:idea:


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 Betreff des Beitrags: Kastration Jessi
BeitragVerfasst: Di Apr 27, 2004 13:35 
Chin: Jessi

Kastration April 2004 / Alter 8 Monate

Narkose: Gasinhallation

Art der Fäden: selbstauflösend

Probleme: 1 Tag nach der OP musste Jessi nochmals narkotisiert werden,
da er einen Penisvorfall hatte und der Penis unter Narkose
"hineinmassiert" werden musste. Erst nach 4 Tagen wieder
normales Fressverhalten


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BeitragVerfasst: Di Apr 27, 2004 14:35 
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gelöschter User

Registriert: Fr Nov 28, 2003 16:57
Beiträge: 1
Wohnort: München
Hallo Heidi,

kurze Frage: weisst Du welches Antibiotika Jessi bekommen hat?

Ich frage deshalb, weil Baytril immer populaerer wird (zumal es Chloromycethin auch nicht mehr fuer Tiere gibt). Und in USA ist es bekannt dafuer, dass es zwar ein wirksames Breitbandantibiotika ist, das auch dort gerne verwendet wird, dass es aber oft als Nebeneffekt hat, dass 3 Tage nach Ende der Antibiotikagabe die Chins zu fressen aufhoeren....

Daher waere es interessant, ob dass vielleicht auch bei Jessi mitgespielt haben koennte. Danke.

Gott sei dank ging sonst alles gut! :D


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 Betreff des Beitrags: Kastration Jessi
BeitragVerfasst: Di Apr 27, 2004 14:58 
Er hat nur die Narkose bekommen - kein Antibiotikum zusätzlich, er hat nur nach 3 Tagen eine Aufbauspritze bekommen (Nährstoffe und Vitamine), eben weil er sehr wenig gefressen hat und auch 25 g abenommen hat.


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 Betreff des Beitrags: Nachtrag zu OP Bericht von meinem Jessi
BeitragVerfasst: Di Mai 04, 2004 15:33 
Komplikationen: der Penis ist auch nach 2 Wochen (als die Fäden der Vorhaut weg waren) nicht von alleine drinnen geblieben - ein Permanentverschluss (so, dass er noch pinkeln kann) wurde durchgeführt. :cry:


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BeitragVerfasst: Di Jul 06, 2004 11:43 
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Prof. Chin
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Registriert: Fr Feb 27, 2004 11:05
Beiträge: 690
Wohnort: Recklinghausen
Hallo,

Erster Bericht:

Positive Erfahrung
Chin: Rüpel (Böckchen)
Alter ca. zwischen 5 - 5 1/2 Jahren

Wann: 29.06.2004
Wo: Tierärztin Dr. Med. Vet. Heike Vogt in Bochum

Art der OP: Kastration
Alter bei OP: siehe oben
Narkoseform: Injektionsnarkose
Nähmaterial: selbstauflösend - genaues Material unbekannt.

Antibiotika (zur Vorsorge einer evtl. Entzündung/ Infektion) sollte 5 Tage lang 1 x 3 Tropfen täglich verabreicht werden. Der Name des AB: Retardon Suspension, Wirkstoff: Sulfadimethoxin

Rüpel hat problemlos die Op überstanden und ist gut aus der Narkose wieder erwacht.
War für ca. 2 - 3 Tage ziemlich schläfrig, außer Heu und Wasser, kaum Pelletaufnahme.

Musste schon am 2. Tag zu seiner Familie zurück, da diese ihn zu sehr vermisste und nicht fraß, trank bzw. nicht schlief. Danach schlagartiges normales Fress- und Schlafverhalten der beiden Weibchen sowie langsame Pelletaufnahme vom Bock.

Die OP-stellen zeigten bei der Kontrolluntersuchung keine Schwellung bzw. Rötung, kaum Nagen an den Fäden, konnte nach ca. 5 Tagen sein erstes Sandbad wieder nehmen.

Verhalten: normal, keine merklichen Veränderungen eingetreten, ist so, als ob die OP nie stattgefunden hätte. Keine Probleme mit der Zusammenführung der Weibchen.

_________________
Lg
Kordi


Zuletzt geändert von Kordi20 am Di Jul 06, 2004 14:46, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di Jul 06, 2004 13:11 
Hört sich doch gut an die machte mir auch einen netten Eindruck erzähl mal etwas über die Beratung und so würde mich interessieren.
lg
Sandra

P.S:Knuddler an Arwen-Maus was macht denn die werdende Mama??


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BeitragVerfasst: Di Jul 06, 2004 15:12 
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Prof. Chin
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Registriert: Fr Feb 27, 2004 11:05
Beiträge: 690
Wohnort: Recklinghausen
Viel gibt es da nicht zu erzählen.

Sie hat mir halt über die Risiken bei Narkose zu Chins was erzählt. Hat den Rüpel das Herz und die Lunge abgehört. Und mir noch erklärt, wie es nach einer OP bei denen gehandhabt wird mit den Tieren. Die Tiere kommen nach der Op in eine Box mit Wärmelampe und bleiben dann da drin, bis der Besitzer das Tier abholt.

_________________
Lg
Kordi


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BeitragVerfasst: So Sep 12, 2004 9:13 
Kastrationsbericht:

Positive Erfahrung

Chin: Chrush
Alter: 2 Jahre alt
Wann: Freitags der 9 Juli 2004 (TA hatte Dienst am darauf folgenden Wochenende)

Art der Narkoseform: Injektionsnarkose
Art der Fäden: Selbstauflösend

Beim Abholen war Crush schon wach und munter jedoch noch ein bischen betöppelt von der Narkose.
Am nächtsen Tag hatte er zu unserem Entsetzen einen Gewichtsverlust von 60g. Wir fütterten ihm CC in sehr flüsssigem Zustand um seine Wasserzunahme zu unterstützen. Nach zwei tagen nahm er wieder Heu zu sich und nach einer Woche aus wieder Pellets. Von Shadow und Cassidy wurde er umsorgt.

Keine Entzündung der Wunde und so konnte er nach 5 Tagen wieder ein Sandbad nehmen.

Er hatte keine Einschränkungen beim Springen und tollte nach dem zweiten Tag( nach dem er die Narkose verarbeitet hatte) wieder durch den Käfig wie vor der OP.

Keine Wesensveränderung und auch keine Veränderung in der Rangordnung.


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BeitragVerfasst: Mo Sep 20, 2004 20:48 
Schließe mich nun an:

Positive Erfahrung

Chin: Krümel
Alter: unbekannt
Wann: 08.09.2004

Art der Narkose: Injektionsnarkose
Art der Fäden: wahrscehinlich Polyesterfaden geflochten

Beim Abholen war Krümel schon wach , sah aber leicht zerdeppert aus. An dem Tag war er auch geschafft und hat dann nur noch Schläfchen gemacht. Musste in Einzelhaft.
Mitten in der Nacht gings ihm schon besser, den er schaffte es aus seinem Käfig auszubüchsen und ich musste um drei Uhr früh Chinch einfangen spielen. :D

Er hat sofot gut gefressen, nach zwei Tagen hab ich ihn zu seiner Familie die in liebevoll begrüßte.

Zehn tage später waren wir beim Fäden ziehen. Keine Entzüdnung alles war okay. Er ist immer noch wie der Alte!


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BeitragVerfasst: Fr Sep 24, 2004 20:07 
Chin: Dr. Bob, 1 Jahr alt

OP: Kastration

Zeitpunkt: fand gestern statt

Narkose: Injektion und Gas

Ort: Dr. Siems, München

Art der Fäden: unbekannt, selbstauflösend

Probleme: keine. Flitzte nach drei Tagen schon wieder durch den Käfig.


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BeitragVerfasst: Mo Okt 18, 2004 11:06 
Chin: Sancho
Alter: bei Kastration ca. 8
Wann: 2001

Art der Narkose: Injektionsnarkose
Art der Fäden: zum ziehen, soweit ich mich erinnere

Problem: Narkose hat hammermäßig gewirkt, so dass ich mir schon Sorgen gemacht habe. Wunde hat sich entzündet. Angeschwollen, später eitrig. Angeblich Reaktion auf den Faden (Weiterbehandlung bei einem anderen TA). Musste geöffnet und über 2 Wochen gespült und mit Antibiotika behandelt werden. TA kastrierte fürs Tierheim.

Ergebnis: Ich würde es wieder tun, weil ich ihn danach mit seinem Mädel wieder zusammen setzen konnte. Allerdings war es eine harte Zeit und nach der OP dachte ich wirklich kurz, er würde nicht mehr richtig bei kommen. Ich kann die Diskussionen deshalb nachvollziehen.

Wesensänderung: Keine


Liebe Grüße, Heike


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BeitragVerfasst: So Nov 14, 2004 20:57 
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Studi Chin
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Registriert: So Feb 15, 2004 15:32
Beiträge: 93
Wohnort: Berlin
Positive Erfahrung.

Tierarzt: Tierklinik Dr. Kotzian, Hamburg. OP: Dr. Frerichmann

Datum: November 2004

Chin: Chico (Männchen)

Art der OP: Kastration

Alter bei der OP: 8 Monate

Narkoseform: Inhalationsnarkose

Art der Fäden: selbstauflösend

Probleme: keine


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